Krieg in der Ukraine am 22.05.2026: Russland rückt bei Kupyansk vor
21.05.2026, 01:37 Uhr - Vorstoß russischer Einheiten bei Kupyansk vom ukrainischen Verteidigungsministerium gemeldet.
Erstellt von Lucas Meyer - Uhr
Suche
Tag 1.548 des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine: Das Verteidigungsministerium der Ukraine meldete zuletzt einen Vorstoß russischer Einheiten. Am 21.05.2026 um 01:37 Uhr gab das Ministerium Folgendes bekannt: "Die Zurückdrängung russischer Streitkräfte aus Kupjansk geht weiter.. russische Streitkräfte rückten bei Pishchane vor." Die Truppenbewegung ereignete sich am 21.05.2026, um 01:34 Uhr.
Das betroffene Gebiet liegt in der Region Kharkiv Oblast, im Kreis Kupiansk Raion. Die nächste größere Stadt, Sloviansk, befindet sich 94,7 Kilometer vom Kriegsschauplatz entfernt.
Frontverlauf und aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Krieg
+++ 21.05.2026 um 01:34: Die Zurückdrängung russischer Streitkräfte aus Kupjansk geht weiter.. russische Streitkräfte rückten bei Pishchane vor. +++
+++ 20.05.2026 um 08:22: Bei Dibrova und Tykhonivka rückten russische Einheiten vor. +++
+++ 19.05.2026 um 07:31: Ukrainische Verbände räumten das Gebiet in Stepnohirsk. russische Streitkräfte rückten in Rodynske vor. +++
+++ 18.05.2026 um 06:34: Russische Streitkräfte rückten bei Pokrovsk vor. +++
+++ 17.05.2026 um 07:35: Russische Truppen stießen bei Charivne vor. +++
+++Die Informationen und Daten dieses Textes stammen von der Deep State Map, einem vom ukrainischen Verteidigungsministerium geförderten Datenprojekt. Sie bilden daher vor allem die ukrainische Sicht ab und können ohne russische Angaben keine vollständige Perspektive auf das Geschehen bieten.+++
Verluste laut Ukraine: 126 Russen am 21.05.2026 getötet
Laut Daten des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurden am 21.05.2026 insgesamt 236 russische Soldaten verletzt oder getötet. Zuletzt wurden am Vortag 236 weniger Verluste gemeldet. Das ukrainische Militär meldet außerdem 924 getroffene Ziele durch Drohnen, Truppenangriffe und andere militärische Einsätze.
- 236 russische Soldaten durch das ukrainische Militär getroffen, darunter 126 getötet und 110 verletzt
- 924 militärische Angriffe trafen strategische Ziele der russischen Armee, darunter 366 zerstört
Nach ukrainischen Angaben belaufen sich die russischen Verluste im Jahr 2026 bislang auf 45.462 Soldaten. Davon gelten 22.816 als bestätigt gefallen, weitere 22.646 als verletzt. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj im Februar 2026 wurden die ukrainischen Verluste seit Kriegsbeginn auf 55.000 gefallene und 390.000 verletzte Soldaten beziffert. Die US-Denkfabrik CSIS weist jedoch darauf hin, dass die Verluste auf beiden Seiten tendenziell kleingerechnet werden.
Wie viel hat Russland von der Ukraine eingenommen?
Russische Truppen haben seit dem Beginn der Invasion in die Ukraine am 24.02.2022 12,07 % des Landes besetzt. Die eingenommenen Gebiete konzentrieren sich vor allem auf den Südosten des Landes. Im Verlauf des Krieges konnte das ukrainische Militär 6,81 % des Gebiets zurückerobern. Erfolge erzielte die Ukraine dabei insbesondere im Norden und Nordosten. Zudem bewertet das ukrainische Verteidigungsministerium 7,28 % des Landes als bereits vor dem 24.02.2022 besetzt. Eingerechnet wird dabei auch die Halbinsel Krim im äußersten Süden am Schwarzen Meer.
Alle aktuellen Nachrichten zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine finden Sie hier:
Wladimir Putin: Verheerende Ukraine-Bilanz - Kreml-Chef verliert an drei Fronten gleichzeitig
Wladimir Putin: Putin-Luftabwehr scheitert schon wieder - Öl-Raffinerie fliegt in die Luft
Ukraine-Krieg News 2026: Aktuelle Entwicklungen im Nachrichtenüberblick
Wladimir Putin: Knapp hinter der Nato-Grenze probt der Kremlchef den Atom-Ernstfall
Wladimir Putin: Kremlchef bloßgestellt im Ukraine-Krieg - aktuell wendet sich das Blatt
+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten von der Deep State Map generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen.+++
mel/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.