Donald Trump: Ex-Mitarbeiter behauptet - Trump brachte USA an den Rand eines Atomkriegs
Als Nordkorea eine Rakete abfeuerte und niemand wusste, ob sie auf amerikanisches Territorium zusteuerte, rief US-Präsident Trump seine Sicherheitsberater an - um über ein ganz anderes Thema zu diskutieren.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump: Ex-Mitarbeiter in Sorge wegen "Größenwahn"
- Rakete unterwegs - Trump redet über Abschiebungen
- Trumps Provokationen brachten USA an Abgrund des Atomkriegs
- Trump-"Scherz" mit nuklearem Symbol
Ein früherer Mitarbeiter des US-Heimatschutzministeriums schlägt Alarm wegen des Geisteszustands von US-Präsident Donald Trump. Miles Taylor, der sich als Whistleblower zu Wort meldete, warnt in der Sendung "The Weeknight" von MSNBC vor einer gefährlichen Entwicklung.
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Donald Trump: Ex-Mitarbeiter in Sorge wegen "Größenwahn"
Bereits während Trumps erster Amtszeit sei die Nation näher an einem nuklearen Konflikt mit Nordkorea gestanden als der Öffentlichkeit bewusst gewesen, erklärt Taylor. Die aktuelle Situation habe sich seinem Eindruck zufolge noch verschlimmert.
Taylor betont, dass ihn besonders Trumps Momente des Größenwahns, sein erratisches und impulsives Verhalten beunruhigen.
- "Ich denke, wir müssen uns Sorgen machen, dass seine Schläfrigkeit zunimmt, aber ich mache mir noch mehr Sorgen um die Hochs als um die Tiefs", so der ehemalige Regierungsmitarbeiter. Trumps Momente von unkontrolliertem Handeln würden immer extremer.
Rakete unterwegs - Trump redet über Abschiebungen
Taylor schildert eine besonders alarmierende Situation aus der ersten Amtszeit. Nordkorea hatte gerade eine Testrakete gestartet, und die Behörden wussten zunächst nicht, ob das Geschoss auf die Vereinigten Staaten zusteuerte. Der ehemalige Regierungsmitarbeiter begab sich in eine gesicherte Einrichtung, um die Bedrohung zu bewerten. In diesem kritischen Moment erhielt das Team einen Anruf vom Präsidenten.
Statt sich nach der potenziellen nuklearen Gefahr zu erkundigen, hatte Trump ein anderes Thema im Kopf.
- "Ich hätte gehofft, er würde anrufen und sagen: 'Ist alles in Ordnung? Werden wir okay sein?'", erinnert sich Taylor. Doch der Präsident wolle über Abschiebungen an der Grenze sprechen.
- "Warum denkt der Präsident der Vereinigten Staaten während einer Live-Übung nicht einmal an diese Möglichkeit?", fragt Taylor fassungslos.
Die Episode zeige, wie wenig Priorität Trump existenziellen Bedrohungen beigemessen habe.
Trumps Provokationen brachten USA an Abgrund des Atomkriegs
Taylor hebt hervor, dass viele Menschen ihm zunächst nicht glaubten, als er öffentlich machte, wie nah die USA einem nuklearen Konflikt tatsächlich gekommen waren. Die Gefahr sei deutlich größer gewesen, als die Öffentlichkeit realisiert habe.
Der Grund für diese bedrohliche Eskalation:
- Trumps aggressives Verhalten auf Twitter (heute X) gegenüber Nordkorea. Der Präsident habe die Nation durch seine Nachrichten regelrecht an den "Rand eines Atomkriegs getwittert", so Taylors drastische Formulierung.
Die Lage wurde so ernst, dass das Heimatschutzministerium entsprechende Notfallmaßnahmen ergreifen musste. Die Behörde führte spezielle Übungen durch, um sich auf die Möglichkeit eines nuklearen Krieges vorzubereiten.
Trump-"Scherz" mit nuklearem Symbol
Taylor enthüllt zudem eine Anekdote, die seiner Ansicht nach alles über Trumps Geisteszustand aussagt. Auf dem Schreibtisch des Präsidenten im Oval Office befindet sich angeblich eine kleine Holzbox mit einem roten Knopf darin.
Diese Installation habe Trump bewusst als Requisite anbringen lassen. Besucher sollen beobachten können, wie er nach dem roten Knopf greift und sich fragen, was passieren wird. Die Sorge über eine mögliche nukleare Aktion liegt nahe - schließlich symbolisiert ein roter Knopf genau das. Wenn Trump jedoch drückt, öffnet sich lediglich die Tür zum Vorzimmer. Ein Mitarbeiter erscheint mit einer Diät-Cola. Diese Inszenierung wiederhole sich täglich, berichtet Taylor.
- "Die Tatsache, dass der Präsident der Vereinigten Staaten gerne damit scherzt, das Drücken des großen roten Knopfes zu üben, sollte uns alles sagen, was wir über seinen Geisteszustand wissen müssen", warnt der Whistleblower.
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rut/news.de
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