Donald Trump: Affäre mit MAGA-Aktivistin? Pikante Gerüchte sorgen für Wirbel vor Gericht

Nächster Rückschlag im Trump-Lager: Die rechte Aktivistin Laura Loomer ist nach Spekulationen um eine Affäre mit US-Präsident Donald Trump mit einer Klage gegen HBO und den Moderator Bill Maher krachend gescheitert. Die Hintergründe.

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Von US-Comedian Bill Maher getätigte Spekulationen, Donald Trump könnte eine Affäre mit MAGA-Aktivistin Laura Loomer haben, wurden ein Fall fürs Gericht. (Foto) Suche
Von US-Comedian Bill Maher getätigte Spekulationen, Donald Trump könnte eine Affäre mit MAGA-Aktivistin Laura Loomer haben, wurden ein Fall fürs Gericht. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana
  • Prominente Unterstützerin von Donald Trump kassiert Niederlage vor Gericht
  • Laura Loomer verklagt HBO und Bill Maher nach Affären-Wirbel um Donald Trump
  • Klage abgeschmettert: MAGA-Influencerin ätzt gegen Gerichtsentscheidung

Eine spitzzüngige Bemerkung über ihr Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump ließ bei Laura Loomer alle Sicherungen durchbrennen: Der US-Moderator und Comedian Bill Maher ließ sich einst zu im Scherz formulierten Spekulationen hinreißen, die MAGA-Influencerin könnte eine Affäre mit "The Don" unterhalten. Für Laura Loomer zu viel des Guten, die rechte Aktivistin zog vor Gericht und verklagte sowohl Bill Maher als auch den Sender HBO. Ein Schritt, der in einer spektakulären Schlappe für Laura Loomer endete, wie "Politico" und "Deadline" berichten.

Affäre mit Donald Trump? Rechte Aktivistin Laura Loomer scheitert mit Verleumdungsklage

Ein US-Bundesgericht hat nämlich offiziell die Verleumdungsklage von Laura Loomer gegen TV-Moderator Bill Maher und HBO abgewiesen. Bundesrichter James Moody urteilte, dass Mahers Bemerkungen über eine angebliche Affäre zwischen Loomer und Donald Trump nicht als Tatsachenbehauptung zu werten seien. "Ein vernünftiger Zuschauer von Real Time hätte verstanden, dass Maher einen Witz machte und keine Tatsachenbehauptung über die Klägerin und Präsident Trump aufstellte", begründete der Richter seine Entscheidung laut "Politico". Loomer, eine einflussreiche Figur in der MAGA-Bewegung, hatte mehr als 150 Millionen Dollar Schadenersatz gefordert.

US-Moderator machte Witze über Donald Trump und Laura Loomer

Der Rechtsstreit geht auf eine Sendung von Mahers Show "Real Time" aus dem Jahr 2024 zurück. Damals hatte der Komiker öffentlich spekuliert, mit wem Trump wohl eine Affäre haben könnte. Seine Vermutung: "Ich glaube, es könnte Laura Loomer sein." Er beschrieb sie als "31, sieht aus wie sein Typ" und mutmaßte über eine "arrangierte Beziehung, um die Wahl zu beeinflussen". Auslöser für Mahers Bemerkungen war die auffällige Nähe zwischen Loomer und Trump in jener Woche. Die Aktivistin hatte den damaligen Präsidentschaftskandidaten mehrfach in seinem Privatjet begleitet und war mit ihm bei einer Gedenkveranstaltung zum 11. September aufgetreten.

Donald Trump auf Kuschelkurs mit Laura Loomer - Affärengerüchte im US-TV sorgen für Wirbel

Richter Moody stellte in seinem Urteil fest, dass Loomer weder böswillige Absicht seitens Maher noch einen tatsächlichen Schaden nachweisen konnte. Die Beweislage spreche sogar für das Gegenteil: Loomers Einkommen sei 2024 im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen.

Auch ihr Verhältnis zum Präsidenten habe keineswegs gelitten. Sie stehe weiterhin in Kontakt mit Trump, treffe ihn regelmäßig und werde nach wie vor ins Weiße Haus eingeladen. Der Präsident hole zudem weiterhin ihre Meinung ein. Die Äußerungen des Komikers seien in einem Umfeld gefallen, das ohnehin von Witzen und Spekulationen über Loomers Beziehung zu Trump geprägt gewesen sei.

Laura Loomer poltert nach Klatsche vor Gericht: "Frauenfeindlich und unehrlich"

Loomer akzeptiert das Urteil nicht und kündigte umgehend Berufung an. In einer Stellungnahme bezeichnete sie die Entscheidung als "völlig unehrlich und frauenfeindlich". Es sei inakzeptabel, dass ein Richter behaupte, eine Frau könne mit Sexvorwürfen konfrontiert werden, die dann einfach als "Witz" abgetan würden – nur weil sie ihre platonische Zuneigung für die Politik und den Führungsstil eines Mannes bekundet habe. Bill Maher selbst hatte in einer Aussage im Rahmen des Verfahrens erklärt, die mediale Berichterstattung über die plötzliche Nähe zwischen ihm und Trump habe ihn zu dem Witz inspiriert. HBO äußerte sich bislang nicht zu dem Urteil.

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