Donald Trump: Wähler wenden sich ab - Papst übertrumpft US-Präsidenten
Donald Trump hat sich mit dem Falschen angelegt. Der US-Präsident verliert in einer Beliebtheitsumfrage gegen Papst Leo XIV. Nicht nur das katholische Kirchenoberhaupt zieht an ihm vorbei. Eine Wählergruppe wendet sich von ihm ab.
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme - Uhr
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- Papst Leo XIV. ist die beliebteste Person in den USA
- Katholisches Kirchenoberhaupt übertrumpft Trump
- Daten-Analyst warnt den US-Präsidenten vor Folgen des Papst-Streits
Der Streit mit Papst Leo XIV. wirkt sich negativ auf Donald Trumps Beliebtheit unter den Amerikanern aus. In einer Umfrage von "NBC News" wurde das Kirchenoberhaupt der katholischen Kirche zur beliebtesten Person in den USA gewählt. Das sei ein Fehler gewesen, wie Daten-Analyst Harry Enten in einer CNN-Sendung beschreibt.
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Dämpfer für Donald Trump - Papst beliebter als US-Präsident
In der Erhebung von März 2026 steigt die Beliebtheit von Papst Leo XIV. in der Bevölkerung um 34 Prozent, während Trump zwölf Prozentpunkte einbüßt. Damit hat Papst Leo XIV. Präsident Trump total zerstört, wenn es um ihre Beliebtheit geht. Er machte auf den großen Unterschied aufmerksam, der zwischen den Werten besteht. Insgesamt stehen viele Menschen zu dem Geistlichen.42 Prozent der Befragten gaben an, eine positive Meinung vom Pontifex zu haben, nur acht Prozent waren negativ eingestimmt. 41 Prozent bewerteten Donald Trump positiv, 53 Prozent sehen ihn in einem schlechten Licht.
Umfrage-Absturz für Trump - Katholiken wenden sich ab
Generell verliert Trump bei den Katholiken im Land an Zustimmung. Während der US-Wahl im November 2024 stimmten mehr Befragte für den US-Präsidenten als für seine damalige Kontrahentin Kamala Harris. Der Wert lag bei plus 20 Prozent. Im März sank der Wert um 4 Prozentpunkte. Womöglich sei der Streit mit dem Papst der Grund für die Abneigung der Katholiken gewesen. Enten warnte den Republikaner davor, sich mit dem ersten US-amerikanischen Papst anzulegen: "Trump macht einen riesigen Fehler sich gegen die beliebteste Person in Amerika zu wenden."
Papst-Streit eskaliert - Kirchenoberhaupt versucht zu schlichten
Auf mögliche Auswirkungen seiner wütenden Drohungen machte zuletzt eine Vatikan-Expertin aufmerksam. Donald Trump beschimpfte ihn und behauptete unter anderem, eine "Katastrophe in der Außenpolitik" zu sein. Der Papst reagierte mehrmals bedächtig auf die Anschuldigungen und versuchte, die Wogen zu glätten.
In den sozialen Medien wird über die Ergebnisse diskutiert. Trumps Kritiker verspotten ihn:
- "Na ja. Die Wahl zwischen dem Papst und dem Antichristen ist ja leicht", schreibt ein Follower des Accounts "Republicans Against Trump" auf Instagram.
- "Er wird sagen, es sind falsche Nachrichten", meint ein weiterer Instagram-Follower
- "Trump verliert überall", findet ein Nutzer.
- "Ich würde sagen, das ist keine Frage – der Papst würde immer mit großem Abstand vorne liegen", heißt es in einem weiteren Kommentar.
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bos/news.de
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