Robert F. Kennedy Jr.: Trumps Amtsenthebung gefordert - Minister weicht Frage aus

Soll der 25. Verfassungsschutzzusatz greifen und Donald Trump aus seinem Amt heben? Diese Frage stellte ein Demokrat, Robert F. Kennedy Jr. Der Gesundheitsminister verweigerte eine Antwort.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Robert F. Kennedy Jr. lenkt bei Frage über Trumps Amtsenthebung ab. (Foto) Suche
Robert F. Kennedy Jr. lenkt bei Frage über Trumps Amtsenthebung ab. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Douglas Christian
  • Demokrat hat Zweifel an Donald Trumps geistiger "Zurechnungsfähigkeit"
  • Robert F. Kennedy Jr. erteilt Tests eine Absage
  • Trumps Amtsenthebung gefordert: Gesundheitsminister lenkt mit Geschichte über Joe Biden ab

Die Forderungen nach Donald Trumps Amtsenthebung bleiben laut. Während einer Anhörung sollte sich US-GesundheitsministerRobert F. Kennedy Jr., dazu äußern. Der demokratische Abgeordnete Mark Takano erhoffte sich eine Antwort des umstrittenen Ministers. Doch Kennedy Jr. wich der Frage aus.

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Demokrat hält Trump nach Papst-Streit und Jesus-Bild nicht für psychisch gesund

Donald Trump droht mit der Auslöschung der iranischen Bevölkerung, inszeniert sich mit einem KI-Bild als Jesus und attackiert auch noch Papst Leo XIV. – Diese Social-Media-Beiträge würden laut Takano darauf hindeuten, dass der US-Präsident psychisch nicht gesund sei. "„Millionen von Amerikanern stellen die geistige Zurechnungsfähigkeit dieses Präsidenten, seine emotionale Stabilität und die Frage in Frage, ob er die Aufgaben seines Amtes erfüllen kann", wollte der Demokrat von Kennedy Jr. wissen. Er wandte sich direkt an den Gesundheitsminister. "Teilen Sie ihre Bedenken hinsichtlich seiner geistigen Gesundheit?"

Trump auf "geistige Zurechnungsfähigkeit" testen? Robert F. Kennedy Jr. weist Frage zurück

Kennedy wollte die Aufmerksamkeit auf etwas lenken, kam aber nicht dazu, weiterzusprechen. Takano unterbrach ihn und wiederholte seine letzte Frage. Er wies darauf hin, dass es einen Führer brauche, "von dem wir wissen, dass er seine geistigen Fähigkeiten voll im Griff hat und emotional stabil ist", denn er schicke Uniformierte in Gefahr. Millionen Amerikaner würden sich fragen, "ob dieser Präsident Wahnvorstellungen hat und glaubt, er sei Jesus Christus." Takano bat Kennedy Jr., Trump auf dessen "geistige Zurechnungsfähigkeit" und "emotionale Stabilität" untersuchen zu lassen. Dieser Forderung widersprach er mit einem klaren Nein zurück.

Forderung nach Amtsenthebung - Trumps Gesundheitsminister weicht Antwort aus

Der Gesundheitsminister hatte zunächst keine Chance, zu reden. Takano blieb hartnäckig und formulierte eine letzte Frage: "Herr Minister, meine Frage lautet: Würden Sie für die Anwendung des 25. Verfassungszusatzes stimmen?" Darauf antwortete Kennedy Jr. nicht. Stattdessen verwies er auf den früheren US-Präsidenten Joe Biden. Er sprach über ein Video, in dem der DemokratSyracuse University School of Law einen Mann mit Barack Obama verwechselte. "Er leidet unter Wahnvorstellungen", behauptete der Minister.

Verbündete stellen sich gegen den US-Präsidenten

Eine Antwort blieb aus. Takano ist nicht der Einzige, der die Amtsenthebung von Donald Trump forderte. Demokraten, Republikaner und frühere Verbündete des US-Präsidenten sprachen sich für den Einsatz des Verfassungszusatzes aus. Ob es überhaupt dazu kommt? Bislang sieht es nicht so aus. Es ist nicht das erste Mal, dass Trump gegen Kritiker und Länder wütet - Konsequenzen gab es keine.

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