mRNA Impfstoffe Moratorium: Vorschlag der AfD scheitert mit großer Mehrheit im Hessischen Landtag

Wie geht es weiter zum Thema "Sofortiges Moratorium für den Einsatz mRNA-basierter Impfstoffe"? Die Abgeordneten im Hessischer Landtag haben am 05.02.2026 dazu namentlich abgestimmt. Worum geht es beim Antrag der AfD? Und wer stimmte dafür und dagegen?

Von news.de-Redakteur - Uhr

Im Hessischen Landtag wurde namentlich abgestimmt (Symbolbild). (Foto) Suche
Im Hessischen Landtag wurde namentlich abgestimmt (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow
  • Der Antrag wurde im Hessischen Landtag abgelehnt
  • Grüne, CDU, SPD und FDP stimmten dagegen, AfD dafür
  • Es gab eine Mehrheit von 99 gegen 25 Stimmen

Antrag AfD: Deutliche Mehrheit dagegen

Der Hessische Landtag hat einen Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel „Sofortiges Moratorium für den Einsatz mRNA-basierter Impfstoffe“ abgelehnt. In dem Antrag äußert die Fraktion grundsätzliche Bedenken gegenüber dem Einsatz von mRNA-Impfstoffen, die während der Corona-Pandemie erstmals in großem Umfang verwendet wurden.

Mit dem Antrag fordert die AfD die Landesregierung auf, sich auf Bundes- und EU-Ebene für ein Moratorium beim Einsatz von mRNA-basierten Impfstoffen einzusetzen, bis offene Fragen zu Sicherheit und Nutzen-Risiko-Bewertung geklärt seien. Außerdem soll von öffentlichen Empfehlungen solcher Impfstoffe durch Landesbehörden abgesehen werden, solange entsprechende Fragen nicht abschließend geklärt sind. Darüber hinaus soll sich die Landesregierung nach Auffassung der AfD für eine unabhängige und transparente Auswertung sicherheitsrelevanter Daten, eine Offenlegung möglicher Interessenkonflikte im Zusammenhang mit Zulassung und Empfehlung von Impfstoffen sowie gegen jede Form von Druck oder Zwang bei Impfentscheidungen einsetzen (Quelle: abgeordnetenwatch.de). Am 05.02.2026 stimmten dazu die Abgeordneten im Landtag ab.

Der Antrag, der von der AfD in den Landtag eingbracht wurde, ist mit einer deutlichen Mehrheit abgelehnt worden. Von den 133 Abgeordneten stimmten 99 dagegen und 25 dafür. Neun Landtagsabgeordnete waren bei der Abstimmung nicht anwesend.

  • CDU: 50 Gegenstimmen, 2 nicht abgegebene Stimmen
  • AfD: 25 Dafür-Stimmen
  • SPD: 22 Gegenstimmen, eine nicht abgegebene Stimme
  • Grüne: 21 Gegenstimmen, eine nicht abgegebene Stimme
  • FDP: 6 Gegenstimmen, 2 nicht abgegebene Stimmen
  • fraktionslos: 3 nicht abgegebene Stimmen

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