Donald Trump: FBI-Warnung vor Iran-Angriff auf Kalifornien - Revolutionsgarde reagiert

Ein geheimes FBI-Bulletin warnt vor iranischen Drohnenangriffen auf Kalifornien – gestartet von einem Schiff vor der US-Küste. Gleichzeitig nimmt Teherans Revolutionsgarde Tech-Riesen wie Google und Nvidia ins Visier.

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Donald Trump muss laut FBI-Informationen mit einem Vergeltungsschlag Teherans auf kalifornischen Boden rechnen. (Foto) Suche
Donald Trump muss laut FBI-Informationen mit einem Vergeltungsschlag Teherans auf kalifornischen Boden rechnen. Bild: dpa/FR596 AP/Luis M. Alvarez
  • Iran droht USA mit Drohnen-Angriff auf Kalifornien
  • FBI-Dokument enthüllt neue Bedrohungslage für die USA
  • Experte hält Iran-Aussichten für vielversprechend
  • Wie reagiert US-Präsident Donald Trump auf die Kriegsbedrohung?

Kommt es nun zum Gegenschlag auf amerikanischen Boden? Laut Medienberichten hat das FBI kalifornische Polizeibehörden vor möglichen iranischen Vergeltungsschlägen mit Drohnen an der Westküste Amerikas gewarnt. Die Hintergründe.

FBI: Überraschungsangriff des Irans auf die USA für Anfang Februar geplant

Wie "ABC News" berichtet, enthält ein Ende Februar versandtes Bulletin brisante Informationen: Demnach beabsichtigte Iran Anfang Februar 2026, einen Überraschungsangriff mit unbemannten Luftfahrzeugen durchzuführen. Die Attacke sollte von einem nicht identifizierten Schiff vor der amerikanischen Küste aus erfolgen und sich gegen Ziele in Kalifornien richten – allerdings nur für den Fall, dass die USA ihrerseits Angriffe auf den Iran starten würden. Konkrete Angaben zu Zeitpunkt, Methode, Zielen oder Tätern liegen dem FBI nach eigenen Angaben nicht vor.

Experte sieht Iran gut aufgestellt für Angriffe

Der ehemalige Heimatschutzminister unter Präsident Obama, John Cohen, ordnete die Bedrohungslage gegenüber "ABC News" ein. Iran verfüge über eine umfangreiche Präsenz in Mexiko und Südamerika sowie über entsprechende Beziehungen und Drohnen. "Jetzt haben sie auch den Anreiz, Angriffe durchzuführen", so Cohen.

Die Warnung des FBI bezeichnete er als kluge Maßnahme. Sie ermögliche es staatlichen und lokalen Behörden, sich besser auf derartige Bedrohungen vorzubereiten und darauf zu reagieren. Solche Informationen seien für die Strafverfolgungsbehörden von entscheidender Bedeutung.

Islamische Revolutionsgarde droht Tech-Giganten

Parallel zur Drohnenwarnung richtete Irans Islamische Revolutionsgarde am Mittwoch eine weitere Drohung an die USA. Die Eliteeinheit kündigte mögliche Angriffe auf amerikanische Technologieunternehmen an. Konkret nannte sie Google und Nvidia als potenzielle Ziele – beide Konzerne haben ihren Hauptsitz in Kalifornien.

Iran-Angriff auf die USA - Donald Trump schweigt zur FBI-Warnung

Donald Trump hielt sich zu den Warnungen bedeckt und lehnte einen öffentlichen Kommentar ab. Auch das FBI machte über die im Bulletin enthaltenen Informationen hinaus keine weiteren Angaben zu der Bedrohungslage.

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