Sergej Lawrow: Kreml-Elite beginnt, "Parallelen zu ziehen" - Putin-Kumpel befürchtet Trump-Angriff

Donald Trumps Angriffe auf den Iran sorgen auch im Kreml für Unruhe. Unlängst äußerte Wladimir Putins Außenminister Sergej Lawrow öffentlich die Sorge, der US-Präsident könnt nach Venezuela und dem Iran auch Russland ins Visier nehmen.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Sergej Lawrow äußerte die Sorge, Trump könnte auch Russland angreifen. (Foto) Suche
Sergej Lawrow äußerte die Sorge, Trump könnte auch Russland angreifen. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Alexander Zemlianichenko
  • Sergej Lawrow befürchtet Trump-Angriff
  • Putin-Minister in Sorge, Trump könnte als nächstes Russland angreifen
  • Nimmt Trump nach Venezuela und dem Iran auch Russland ins Visier?

Die andauernden Militärschläge gegen den Iran haben auch in Russland für Unruhe gesorgt. Der Kreml hatte die Angriffe Israels und der USA aufs Schärfste verurteilt und eine umgehende Rückkehr zur Diplomatie gefordert. Doch das scheint für Donald Trump keine Option zu sein - ganz im Gegenteil. Rund eine Woche nach Kriegsbeginn gibt es nun sogar Hinweise, dass es auch eine Bodenoffensive geben könnte.

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Sergej Lawrow befürchtet Trump-Angriff auf Russland

Spekulationen, die man auch in Russland mit Sorge zur Kenntnis nehmen dürfte. Zumindest lassen die aktuellen Ereignisse die Kreml-Elite nicht kalt. So hatte der Russen-Ideologe Alexander Dugin unlängst bereits die berechtigte Sorge geäußert, dass sich in Russland ähnliches wie im Iran abspielen könnte. Eine Sorge, die offenbar auch der russische Außenminister Sergej Lawrow teilt.

Nimmt Donald Trump nach Venezuela und dem Iran auch Russland ins Visier?

Denn beim "Ambassadorial Roundtable" zur Ukraine-Krise am 5. März sprach der Putin-Vertraute öffentlich darüber, der der US-Präsident nach seinen Angriffen auf Venezuela und den Iran möglicherweise auch Russland ins Visier nehmen könnte. In einem Video, welches Kriegsbeobachter Anton Gerashchenko auf seinem X-Account teilte, stellte Lawrow fest, dass den Ereignissen in Venezuela und im Iran ein langwieriger Verhandlungsprozess zwischen Vertretern dieser Länder und den USA vorausgegangen sei.

Panik in Russland - Experten befürchten US-Schlag auf Russland wie in Venezuela und Iran

In Anbetracht dessen, dass auch Russland seit Längerem mit den USA über die Ukraine verhandelt, beginnen "Politikwissenschaftler, Analysten, Politiker und Parlamentsabgeordnete" laut Lawrow "Parallelen zu ziehen und Fragen zu stellen wie: 'Wie könnten diese Verhandlungen enden?'"

Donald Trump selbst hat diesbezüglich bislang keine Andeutungen gemacht, Russland angreifen zu wollen. Aber ein anderes Land hingegen muss offenbar zittern, denn laut eines aktuellen "Bild"-Berichtes will der US-Präsident auch Kuba angreifen.

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