Wladimir Putin: Putin-Propagandist droht mit Anschlägen auf Europa - "Verletzung aller Normen"

Nach den kriegerischen Auseinandersetzungen im Iran droht Putin-Sprachrohr Wladimir Solowjow auch Europa mit weiteren Anschlägen. US-Präsident Donald Trump lieferte demnach durch den Iran-Schlag Russland alle Möglichkeiten.

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Kreml-Chef Wladimir Putin verurteilt die Angriffe auf den Iran zutiefst.  (Foto) Suche
Kreml-Chef Wladimir Putin verurteilt die Angriffe auf den Iran zutiefst.  Bild: dpa/Pool AP/Pavel Bednyakov
  • Putin-Propagandist Wladimir Solowjow droht öffentlich mit weiteren Anschlägen
  • Russland durch den Iran-Angriff der USA moralisch freigesprochen?
  • Estland laut Putin-Sprachrohr im Visier des Kremls
  • Wladimir Putin verurteilt Iran-Angriffe und trauert um FührerAli Chamenei

Die USA haben durch den Schlag gegen den Iran gemeinsam mit Israel nicht nur im Nahen Osten eine lodernde Kriegsfront aufgemacht, sondern haben auch Russland in ihren Kriegsambitionen gegen Europa bestärkt. Das kann man jedenfalls daraus schließen, wenn man sich die neuesten AussagenWladimir Solowjows betrachtet. Auf dem Kanal "Solowjow Live" sprach der Putin-Propagandist gemeinsam mit den beiden ehemaligen Präsidenten des "Zentrums für nationale Interessen" Sergey Karnaukhov und und Dimitri Simes. 

Putin-Propagandist Wladimir Solowjow reagiert auf Iran-Schlag der USA

Solowjow zieht aus dem Iran-Angriff seine ganz eigenen Schlüsse: "Ich denke, wir sollten darüber nachdenken, dass Herr Trump uns ungewollt politische und psychologische Möglichkeiten eröffnet hat; er hat unserem Oberbefehlshaber die Hände freigemacht, damit dieser alles tun kann, was er für die Sicherheit der Nation für angemessen hält."

Solowjow: "Estland führt Krieg gegen uns"

Trumps Alleingang sei demnach eine gute Rechtfertigung für Wladimir Putin, auch in Europa mit möglichen "Aggressoren" kurzen Prozess zu machen. "Estland führt Krieg gegen uns", erklärt Solowjow daraufhin kurzum und droht damit indirekt dem nächsten europäischen Land vor einem Angriff Russlands, berichtet auch der britische "Express". Die Motivlage spreche laut des Kreml-Propagandisten für sich: "Europa versteht nur die Sprache der Gewalt, und zwar nur dann, wenn diese Gewalt gegen sie selbst eingesetzt wird."

Russland verurteilt Iran-Angriffe durch Donald Trump und die USA

Die eigenwillige Interpretation der Ereignisse im Iran folgt auf eine scharfe Verurteilung Russlands, die den Angriff der USA uns Israel als "einen vorgeplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggressionen gegen einen souveränen und unabhängigen UN-Mitgliedstaat" bezeichnen. Washington und Tel Aviv haben sich "erneut auf ein gefährliches Abenteuer eingelassen, das die Region rasch einer humanitären, wirtschaftlichen und, nicht auszuschließen, radiologischen Katastrophe näherbringt", heißt es in einer Stellungnahme.

Bei den Angriffen der USA gemeinsam mit Israel wurde auch der iranische Führer Ali Chamenei am Wochenende getötet. Russlands Reaktion folgt auf dem Fuß.

Wladimir Putin reagiert auf Tod des Iran-Führers Ali Chamenei

 

Präsident Wladimir Putin hat die Tötung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei als einen "zynischem Verstoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts" kritisiert. In einem vom Kreml veröffentlichten Schreiben bekundete er dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian sein Beileid.

Chamenei werde in Russland als "herausragender Staatsmann" in Erinnerung bleiben, der einen enormen persönlichen Beitrag für die freundschaftlichen russisch-iranischen Beziehungen geleistet und sie auf die Ebene einer umfassenden strategischen Partnerschaft gebracht habe. 

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/sfx/dpa/news.de

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