Donald Trump: Skandal um Parteifreund - Affären-Vorwurf belastet Republikaner

In den USA wird intensiv über eine mutmaßliche Affäre des Kongressabgeordneten Tony Gonzales mit einer ehemaligen Mitarbeiterin diskutiert. Besonders brisant ist der Fall, weil der Republikaner von US-Präsident Donald Trump unterstützt wird.

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US-Präsident Donald Trump muss sich mit einem Affären-Skandal innerhalb seiner Partei auseinandersetzen. (Foto) Suche
US-Präsident Donald Trump muss sich mit einem Affären-Skandal innerhalb seiner Partei auseinandersetzen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jose Luis Magana
  • Mitarbeiterin der Republikaner aus Texas hatte sich im vergangenen Jahr selbst angezündet und starb
  • Laut neuen Enthüllungen hatte Regina Ann Santos-Aviles eine Affäre mit dem Kongressabgeordneten Tony Gonzales
  • Parteikollege von Donald Trump bestreitet die Vorwürfe

Ein Parteikollege von US-Präsident Donald Trump steht aktuell im Zentrum schwerwiegender Vorwürfe. Der republikanische Kongressabgeordnete Tony Gonzales aus Texas soll eine Affäre mit seiner Mitarbeiterin gehabt haben, die im vergangenen Jahr unter tragischen Umständen starb.

Parteikollege von Donald Trump soll Affäre mit Mitarbeiterin gehabt haben

Regina Ann "Regi" Santos-Avileshatte sich vor ihrem Haus selbst angezündet. Nun enthüllte die Zeitung "San Antonio Express-News" die mutmaßliche Affäre mit Tony Gonzales,der den 23. Kongressbezirk von Texas vertritt, verheiratet sowie Vater von sechs Kindern ist. Der Bericht stützt sich auf Textnachrichten sowie Aussagen ehemaliger Mitarbeiter aus seinem Wahlkreisbüro.

Republikaner vom Todesfall um Regina Ann Santos-Aviles erschüttert

Ein ehemaliger Kollege, der eng mit Santos-Aviles zusammenarbeitete, legte der Zeitung einen Screenshot einer Nachricht vor. Darin schrieb sie ihm: "Ich hatte eine Affäre mit unserem Boss und mir geht es gut. Dir wird es auch gut gehen." Bobby Barrera, der Anwalt des Ehemanns von Santos-Aviles, bestätigte zudem, dass die romantische Beziehung allgemein bekannt gewesen sei. Sie habe jedoch keine Rolle bei ihrem Tod gespielt.

Santos-Aviles' Mann soll von der Affäre Wind bekommen haben, Gonzales brach den Kontakt zu seiner Mitarbeiterin schließlich abrupt ab. Anschließend sei diese laut ihrem Ex-Kollegen in eine schwere Depression verfallen. 

Texas-Abgeordneter Tony Gonzales weist Vorwürfe gegen sich zurück

Ein Sprecher von Gonzales hatte die Vorwürfe bereits gegenüber der "Daily Mail" zurückgewiesen. Diejenigen, die diese Anschuldigungen verbreiteten, seien "politische Aasfresser", die versuchten, die Umstände des tragischen Todes zu "verzerren". Tony Gonzales muss bei den Vorwahlen um seinen Sitz bangen. Laut "Raw Story" liefert er sich derzeit ein hartes Rennen mit dem Waffenrechtsaktivisten Brandon Herrera. Im Dezember hat Donald Trump Gonzales' Wiederwahlkampagne unterstützt.

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