Donald Trump und Wladimir Putin: "The Don" feilt mit Kreml-Chef an Trillionen-Dollar-Deal laut Geheimdienst
Ein Abkommen über sagenhafte 12 Trillionen Dollar sollen Donald Trump und Wladimir Putin laut ukrainischen Geheimdiensten hinter verschlossenen Türen aushandeln. Präsident Selenskyj zieht nach den Enthüllungen eine klare rote Linie.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump und Wladimir Putin planen Trillionen-Dollar-Deal
- Wirtschaftsabkommen für 10,15 Billionen Euro zwischen USA und Russland in Planung
- Wolodymyr Selenskyj verweigert Deals ohne ukrainische Zustimmung
Was hecken Donald Trump und Wladimir Putin gemeinsam aus? Die eindringliche Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verheißt nichts Gutes: Nach Erkenntnissen seiner Geheimdienste arbeiten die USA und Russland an einem gewaltigen Wirtschaftsabkommen im Umfang von 12 Trillionen US-Dollar – das sind umgerechnet etwa 10,15 Billionen Euro. Der ukrainische Staatschef befürchtet, dass dieser potenzielle Mega-Deal zu Lasten seines Landes gehen könnte.
Mega-Deal zwischen Donald Trump und Wladimir Putin für 12 Trillionen US-Dollar geplant
Wie die "Washington Post" und der "Kyiv Independent" berichten, stützt sich Selenskyj dabei auf eigene nachrichtendienstliche Quellen. Konkrete Einzelheiten zu den geplanten Vereinbarungen seien ihm allerdings nicht bekannt, räumte er ein. Dennoch erhalte man fortlaufend Informationen über die Verhandlungen zwischen den beiden Großmächten.
Wolodymyr Selenskyj schlägt Alarm wegen "Dmitrijew-Paket" – benannt nach Putins Vertrautem
Wolodymyr Selenskyj bezeichnet die mutmaßlichen Rahmenvereinbarungen als "Dmitrijew-Paket". Der Name verweist auf Kirill Dmitrijew, einen engen Vertrauten des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der Investmentbanker fungiert als einer der zentralen Verhandlungsführer auf russischer Seite.
Klare Ansage aus Kiew: Keine Deals ohne ukrainische Zustimmung
Der ukrainische Staatschef zieht eine unmissverständliche rote Linie. Es gebe Hinweise darauf, dass bei manchen dieser Vereinbarungen auch Themen berührt werden könnten, die sein Land direkt betreffen – etwa Fragen der Souveränität oder Sicherheit. "WWir stellen klar, dass die Ukraine keinerlei Abkommen unterstützen wird, die ohne unsere Zustimmung geschlossen werden, selbst wenn es sich nur um potenzielle Abkommen handelt", stellte Selenskyj unmissverständlich fest. Damit macht er deutlich, dass Kiew nicht bereit ist, Entscheidungen über die eigene Zukunft anderen zu überlassen – unabhängig davon, welche wirtschaftlichen Dimensionen ein möglicher Deal zwischen Washington und Moskau annehmen könnte.
Donald Trump setzt auf wirtschaftliche Anreize - auch zum eigenen Vorteil
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verfolgt seit Monaten eine Strategie, die ökonomische Vorteile in den Mittelpunkt der Friedensverhandlungen stellt. Dabei geht es sowohl um amerikanische als auch um russische Interessen. Experten sehen zudem den Versuch, Moskau aus seiner engen Partnerschaft mit Peking herauszulösen – China gilt Washington als größter globaler Rivale. Bislang haben sich weder die USA noch Russland offiziell zu einem Rahmenabkommen in der genannten Größenordnung geäußert. In der kommenden Woche steht ein weiteres direktes Gespräch zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine an – erstmals in dieser Form auf amerikanischem Boden als Dreier-Gespräch.
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loc/news.de/stg
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