Elon Musk greift durch: Putin-Militärs toben vor Wut wegen Starlink-Sperre
Das russische Militär hat den Zugang zur Starlink-Satellitenverbindung für seine Drohnen-Angriffen gegen die Ukraine missbraucht. Jetzt schiebt SpaceX unter Elon Musk dem illegalen Vorgehen einen Riegel vor - Putins Militär tobt vor Wut.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Ukraine-Krieg aktuell: Russisches Militär mit beschränktem Zugang zu Starlink
- Satellitenverbindung zu Drohnen-Angriffen gegen die Ukraine missbraucht
- Elon Musk zieht Konsequenzen:SpaceX-Chef verschafft Ukraine Vorteile in Wladimir Putins Angriffskrieg
Der amerikanische Raumfahrtkonzern SpaceX unter der Führung von Elon Musk hat nach einem Hilferuf aus Kiew durchgegriffen und die russische Nutzung des Satellitendienstes Starlink in der Ukraine massiv eingeschränkt. Das Unternehmen von Milliardär Elon Musk setzte dabei auf einen ausgeklügelten Mechanismus: Die Verbindung funktioniert nur noch bei Geschwindigkeiten unter 90 km/h. Schnellere Objekte wie Angriffsdrohnen verlieren damit automatisch das Signal.
Elon Musk verärgert Russland-Militär mit Starlink-Drosselung im Ukraine-Krieg
Seit dem Morgen des 5. Februar 2026 gilt zudem eine neue Verifizierungspflicht für sämtliche Terminals auf ukrainischem Gebiet. "Nicht verifizierte Terminals werden deaktiviert", erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow auf Telegram. Gemeinsam mit SpaceX seien Maßnahmen ergriffen worden, die bereits schnelle Ergebnisse im Kampf gegen russische Drohnen gezeigt hätten. Mit der neuen Verifizierung soll sichergestellt werden, dass ausschließlich legitime Nutzer Zugang zum Satellitennetzwerk erhalten. Russlands illegale Terminals bleiben damit dauerhaft vom Netz ausgesperrt.
Wladimir Putins Armee beschaffte illegal Starlink-Terminals über Drittländer
Nach Berichten über russische Drohnen mit Starlink-Satellitenverbindung hatte das ukrainische Verteidigungsministerium den Konzern von Milliardär Elon Musk kontaktiert. Obwohl Starlink offiziell nie in Russland verfügbar war, gelangte das russische Verteidigungsministerium über dunkle Kanäle an Zehntausende Terminals samt Lizenzen, wie in der "Bild" zu lesen ist. Laut ukrainischen Angaben nutzte Moskau Drittländer, um sich die Ausrüstung für den Zugang zur Satellitenverbindung zu beschaffen und diese in eigene Kampfdrohnen einzubauen. Seit 2024 setzte die russische Armee das System massenhaft im ukrainischen Kriegsgebiet ein. Die Terminals dienten zwei Hauptzwecken: abhörsichere Kommunikation entlang der Frontlinie sowie die präzise Echtzeitsteuerung von Angriffsdrohnen. Durch den Einbau der Starlink-Technik in eigene Kampfdrohnen wurden diese nach ukrainischen Angaben immun gegen die Flugabwehrsysteme des Landes. Die Drohnen konnten so deutlich zielgenauer gesteuert werden.
Elon Musk zeiht Starlink-Reißleine - Putins Militärs toben vor Wut
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Die Sperrung trifft die russischen Streitkräfte wenige Wochen vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns mit voller Wucht. Ein Telegram-Kanal der russischen Fallschirmtruppen klagte: "Bei uns gibt's nur Flüche. Die Truppenführung wird gelähmt." Das Steuerungssystem für Aufklärungsdrohnen und die Korrektur des Artilleriefeuers sei zusammengebrochen, die Verbindung zu Einheiten unterbrochen. Besonders erbost reagierten Russlands Drohnen-Einheiten. Auf ein funktionsloses Starlink-Gerät einer "Gerbera"-Drohne schrieben Soldaten unflätige Beschimpfungen gegen Elon Musk. Der Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow ging noch weiter und forderte im russischen Staatsfernsehen, Atomwaffen im Weltraum zu zünden, um Musks Satelliten zu vernichten.
Laut Serhii Beskrestnov, seines Zeichens Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, stehen die russischen Besatzungstruppen seit dem Morgen des 5. Februar vor einer echten Krise. In zahlreichen Gebieten seien die Angriffsoperationen vollständig zum Erliegen gekommen.
Ukraine bekommt Starlink-Vorteil im Kampf gegen russische Drohnen
Auf ukrainischer Seite herrscht Erleichterung über die Maßnahmen. Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow betonte auf Telegram, dass die gemeinsamen Schritte mit SpaceX bereits zu schnellen Ergebnissen geführt hätten. "Der nächste Schritt ist die Einführung eines Systems, das nur autorisierten Terminals die Arbeit auf dem Gebiet der Ukraine ermöglicht", kündigte er an. Fedorow hatte zuvor wiederholt hervorgehoben, welche zentrale Bedeutung die Starlink-Systeme seit Kriegsbeginn für die Widerstandsfähigkeit seines Landes haben. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Unterstützung seit fast vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg.
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loc/news.de/dpa/stg
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