Donald Trump: Ex-Berater warnt vor gefährlicher "Besessenheit" des US-Präsidenten
Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sich Donald Trump mit anderen Ländern anlegt - einem früheren Berater der US-Regierung ein deutliches Zeichen, dass "The Don" unter Wahnvorstellungen leidet und von Machthunger zerfressen wird.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump wie besessen von Machthunger
- Ex-Berater warnt vor Unberechenbarkeit des unersättlichen US-Präsidenten
- Allmachtsfantasien machen "The Don" zur Bedrohung für die Menschheit
Diplomatische Besonnenheit ist Donald Trump, der vor gut einem Jahr für seine zweite Amtszeit als US-Präsident vereidigt wurde, seit jeher so fremd wie Bescheidenheit - dass "The Don" seine eigenen Interessen auf Biegen und Brechen auch in seiner verbleibenden Zeit im Weißen Haus durchzusetzen gedenkt, könnte der Einschätzung eines früheren Beraters zufolge katastrophale Folgen haben.
Donald Trump von Machthunger besessen und Wahnvorstellungen laut Ex-Berater
Genau das befürchtet Robert Kagan, der in den 1980er Jahren als Berater des US-amerikanischen Außenministeriums tätig war und seit geraumer Zeit zu den schärfsten Kritikern von Donald Trump gehört. Der Senior Fellow des Brookings Institute ging im Podcast "The Fourcast" von Channel 4 hart mit dem US-Präsidenten ins Gericht und erhob schwere Vorwürfe gegen Donald Trump. "The Don" sei "schlicht machtbesessen" und wolle so viel Macht und Ansehen wie möglich für sich selbst anhäufen, erklärte Kagan. Seiner Einschätzung nach sei Trump gefangen in einer Welt von Wahnvorstellungen und davon überzeugt, "dass die USA allmächtig sind" und er andere Länder unter Androhung von militärischen Angriffen oder Strafzöllen dazu bringen könne, nach seiner Pfeife zu tanzen.
Politikberater rechnet ab: "Das begreift Trump nicht mal im Ansatz!"
Besonders brisant: Kagan wirft Trump vor, außenpolitisch nur Länder ins Visier zu nehmen, "die sich nicht wehren und zurückschießen können". Als Beispiele nannte er die Intervention in Venezuela sowie die aktuellen Drohungen gegen den Iran. "Was [Trump] aber nicht begreift: Die Macht der USA ist nicht allein auf militärischen Fähigkeiten und wirtschaftlichem Einfluss begründet, auch wenn das wichtig ist. Vielmehr ist die Beziehung der USA zu anderen Nationen ausschlaggebend und der Umstand, dass andere Länder Amerika toleriert, legitimiert und teilweise unterstützt haben", fügte Robert Kagan hinzu. Künftig werden der Einschätzung des Politikberaters zufolge bisherige US-Allianzen wegbrechen und die Vereinigten Staaten schwächen - "doch das begreift Donald Trump nicht mal im Ansatz", so Kagans Fazit.
Entfesselt Trump einen neuen Krieg? US-amerikanische Kriegsschiffe auf dem Weg Richtung Iran
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich in den vergangenen Wochen dramatisch verschärft. Gegenüber Reportern an Bord der Air Force One erklärte Trump zuletzt, er könne seine Pläne nicht offenlegen. "Aber wir haben wirklich große, mächtige Schiffe, die in diese Richtung unterwegs sind", sagte er. Gleichzeitig betonte er seine Hoffnung, "etwas Akzeptables aushandeln" zu können. Hintergrund der Eskalation ist das brutale Vorgehen des iranischen Regimes gegen Demonstrierende. Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass bei der Niederschlagung der Proteste zwischen 5.000 und 33.000 Menschen getötet wurden.
Iran-Regime unbeeindruckt von Trumps Drohungen - Khamenei droht mit regionalem Krieg
Trotz der amerikanischen Machtdemonstration zeigt sich das iranische Regime unbeeindruckt. Am Sonntag verkündete das staatliche Fernsehen eine deutliche Warnung des obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei. "Die Amerikaner sollten wissen, dass es diesmal ein regionaler Krieg sein wird, wenn sie einen Krieg beginnen", wurde er zitiert. Der religiöse Führer betonte, sein Land sei kein Aggressor und strebe keinen Angriff auf andere Staaten an. Zugleich machte er unmissverständlich klar: "Die iranische Nation wird jedem, der sie angreift oder belästigt, einen harten Schlag versetzen."
Demenz-Getuschel verdichtet sich: Spekulationen über Trumps geistige Gesundheit
Angesichts der brisanten Lage im Nahen Osten mehren sich auch Bedenken hinsichtlich der Entscheidungsfähigkeit des US-Präsidenten, der in den vergangenen Monaten immer bedenklichere Symptome an den Tag legte. Neue Forschungsergebnisse haben Spekulationen über eine mögliche Demenzerkrankung Trumps wiederholt befeuert. Die Journalistin Susan Glasser schrieb im "New Yorker", Trump könnte unter "dem folgenreichsten Fall von unbehandelter Logorrhoe der Welt" leiden. Bei dieser Störung sprechen Betroffene übermäßig viel, schnell und zusammenhanglos – meist als Symptom anderer gesundheitlicher Probleme. Die Trump-Regierung weist solche Vorwürfe stets vehement zurück. Noch im Oktober 2025 hatte Leibarzt Dr. Sean Barbabella die kognitive Gesundheit des Präsidenten als "völlig normal" bezeichnet.
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loc/news.de/stg
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