INSA-Politikerranking: Klatsche für Friedrich Merz - Bundeskanzler hart am Abgrund
Absturz im Beliebtheitsranking: Während andere Politiker zulegen, findet sich Bundeskanzler Friedrich Merz im INSA-Ranking fast ganz unten wieder. Nur einer schneidet noch schlechter ab.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Bundeskanzler Friedrich Merz laut Umfrage äußerst unbeliebt
- Julia Klöckner undKatharina Dröge machen großen Sprung
- Boris Pistorius bleibt unangefochten die Nummer 1
Während an der Spitze alles beim Alten bleibt, kommt Bewegung ins politische Mittelfeld: Zwei Frauen sorgen im aktuellen INSA-Politikerranking für Aufsehen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge legen kräftig zu, andere stürzen gewaltig ab. Die CDU-Politikerin konnte sich deutlich verbessern und kletterte von Platz 9 auf Rang 6. Noch größer fällt der Sprung bei Katharina Dröge aus. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen legte den größten Satz aller gelisteten Politiker hin und verbesserte sich von Platz 17 auf Platz 12. Während die Spitze des Rankings stabil bleibt, zeigt sich im Mittelfeld, wie schnell sich die Beliebtheitswerte ändern können. Klöckner und Dröge zählen in dieser Woche zu den klaren Gewinnerinnen.
Merz und Spahn als Schlusslicht: Pistorius bleibt die Nummer 1 der Republik
An der Spitze gibt es keine Überraschung: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) behauptet erneut Platz 1 und bleibt damit der beliebteste Politiker Deutschlands. Auch die weiteren Top-Platzierungen bleiben unverändert:
- Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, verteidigt Rang 2
- Markus Söder, Bayerns Ministerpräsident, folgt auf Platz 3
- Alexander Dobrindt, Bundesinnenminister, bleibt Vierter
- Finanzminister Lars Klingbeil komplettiert erneut die Top 5
Damit halten alle fünf Spitzenpolitiker ihre Positionen aus der Vorwoche.
Hinter den Spitzenrängen ist deutlich mehr Dynamik zu beobachten. FDP-Chef Christian Dürr macht zwei Plätze gut und steht nun auf Rang 8. Arbeitsministerin Bärbel Bas rutscht dagegen leicht ab und landet auf Platz 7. Deutlichere Verluste muss Kanzleramtsminister Thorsten Frei hinnehmen: Er fällt von Platz 7 auf 9. Als klare Verliererin der Woche gilt Linkspartei-Chefin Ines Schwerdtner, die gleich vier Ränge verliert und nun auf Platz 15 steht. Positiver fällt die Entwicklung bei Heidi Reichinnek aus: Die Linken-Fraktionschefin verbessert sich auf Rang 11.
Am unteren Ende des Rankings finden sich mehrere bekannte Gesichter. AfD-Co-Chef Tino Chrupalla belegt den drittletzten Platz. Noch schlechter schneidet Bundeskanzler Friedrich Merz ab, der nur auf dem vorletzten Rang landet. Den letzten Platz hält erneut Unionsfraktionschef Jens Spahn. Der 45-Jährige gilt damit laut INSA weiterhin als unbeliebtester Politiker Deutschlands.
Ebenfalls im unteren Bereich rangieren:
- Alice Weidel (Platz 14)
- Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (Platz 16)
- BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht (Platz 17)
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bua/gom/news.de
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