Migration: Straftäter nach Syrien und Afghanistan abgeschoben

Die Bundesregierung will Straftäter konsequenter abschieben - auch in Länder wie Afghanistan und Syrien. In zwei weiteren Fällen hatte sie damit nun Erfolg.

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Ein Straftäter aus Syrien und einer aus Afghanistan sind aus Deutschland per Linienflug in ihre Herkunftsländer abgeschoben worden. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums teilte auf Nachfrage mit, die Bundespolizei habe vom Flughafen München nach Kabul einen Afghanen begleitet, der wegen einer Sexualstraftat und gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden sei.

Bei der zweiten Rückführung ging es den Angaben zufolge um einen syrischen Straftäter, der in Niedersachsen inhaftiert war. Nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums wurde der Mann unter anderem wegen besonders schwerer Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Zuerst hatte "Bild" über die beiden Abschiebungen berichtet.

Dobrindt: Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan verstetigen

Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der "Bild", es gehe bei der Maßnahme auch um Konsequenz gegenüber Straftätern. "Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan werden verstetigt. Wer schwere Straftaten begeht, muss Deutschland verlassen."

Es war die dritte Abschiebung nach Syrien seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad im Dezember 2024. Zuvor waren Rückführungen in das arabische Land jahrelang ausgesetzt gewesen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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