Ramsan Kadyrow bald tot?: Putin-Scherge ringt laut Geheimdienst in Klinik mit dem Tod

Hat Wladimir Putin bald einen Getreuen weniger? Angaben des ukrainischen Geheimdienstes zufolge ringt Ramsan Kadyrow mit dem Tod. Angeblich musste der Tschetschenen-Führer erst vor wenigen Tagen reanimiert werden.

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Angaben des ukrainischen Geheimdienstes zufolge soll Ramsan Kadyrow an der Schwelle des Todes stehen. (Foto) Suche
Angaben des ukrainischen Geheimdienstes zufolge soll Ramsan Kadyrow an der Schwelle des Todes stehen. Bild: picture alliance/dpa | Emile Alain Ducke
  • Ramsan Kadyrow bald tot?
  • Gerüchte über Nierenversagen: Putin-Scherge liegt im Sterben laut ukrainischem Geheimdienst
  • Berichte über Notfall-Reanimierung: Tschetschenen-Führer ringt angeblich in Privatklinik mit dem Tod

Verliert Wladimir Putin zu Beginn des Jahres 2026 einen seiner wichtigsten Gefolgsmänner? Der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow steht Berichten zufolge an der Schwelle des Todes. Nach Angaben des ukrainischen Geheimdienstes ist der 49-Jährige wegen Nierenversagens an ein Dialysegerät angeschlossen. Derzeit soll sich der Tschetschenen-Führer in einer privaten Klinik in seiner Heimatregion befinden.

Ramsan Kadyrow bald tot? Putin-Scherge liegt Berichten zufolge im Sterben

Wie "Bild" berichtet, eilen Angehörige des Kreml-Statthalters in großer Zahl herbei, um ihn möglicherweise ein letztes Mal zu sehen. Der Gesundheitszustand des Putin-Schergen, der Tschetschenien seit 2007 mit eiserner Hand regiert, hat sich demnach dramatisch verschlechtert. Öffentliche Auftritte von Ramsan Kadyrow gibt es seit Wochen nicht mehr.

Putins "Bluthund" angeblich reanimiert - Gesundheitszustand von Kadyrow drastisch verschlechtert

Bereits Ende Dezember 2025 hatte sich Kadyrows Zustand dramatisch zugespitzt. Wie "Novaya Gazeta Europe" berichtet, war der Tschetschenen-Führer in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember nach Moskau gereist, um an einer Sitzung des Staatsrats unter Vorsitz von Wladimir Putin teilzunehmen. Doch sein Zustand verschlechterte sich rapide.

Ein Intensivtransport brachte ihn in das Zentrale Klinische Krankenhaus der Präsidialverwaltung. "In Moskau gelang es ihnen gerade noch, ihn zu reanimieren, danach kehrte er nach Hause zurück und ist seitdem nicht mehr öffentlich aufgetreten", zitiert das Medium eine Quelle. Die Staatsratssitzung fand ohne den tschetschenischen Vertreter statt.

Ramsan Kadyrow ringt mit dem Tod - Kreml sucht bereits nach Nachfolger

Angesichts des kritischen Zustands von Ramsan Kadyrow fahndet Moskau offenbar bereits nach einem Ersatz für den langjährigen Statthalter. Laut ukrainischem Geheimdienst gelten drei Kandidaten als besonders aussichtsreich: Magomed Daudow, Apti Alaudinow und Kadyrows ältester Sohn Achmat.

Der 45-jährige Daudow führt seit Mai 2024 die tschetschenische Regierung und zählt zum innersten Machtzirkel. Wegen seiner Vorliebe für schwarze Kleidung verlieh ihm Kadyrow den Spitznamen "Lord". Generalmajor Alaudinow (52) wiederum befehligt die berüchtigte Spezialeinheit Achmat und steht wegen Menschenrechtsverletzungen auf US-Sanktionslisten. Der erst 20-jährige Achmat Kadyrow bekleidet indes bereits das Amt des stellvertretenden Regierungsvorsitzenden und ist zugleich Sportminister.

Gerangel um Kadyrow-Nachfolge entbrannt: Drohen interne Machtkämpfe im Kreml?

Experten sehen die Nachfolgefrage jedoch als hochproblematisch an. Ob sich die beiden erfahrenen Kandidaten Daudow und Alaudinow dem jungen Achmat Kadyrow unterordnen würden, gilt als zweifelhaft. Beobachter rechnen bereits mit internen Konflikten um die Macht in der Kaukasus-Republik. Alle drei potenziellen Nachfolger würden den brutalen Kurs des bisherigen Machthabers fortsetzen. Kadyrow regiert Tschetschenien seit 2007 mit Unterdrückung, Folter und Hinrichtungen. Er selbst hatte im Mai erklärt, um seine Entlassung aus dem Amt gebeten zu haben – und sprach von "nervlichen Zusammenbrüchen" sowie "ständiger Anspannung".

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