Alice Weidel: Riesiger Umfrage-Absturz - AfD-Chefin fällt tief
Für Alice Weidel beginnt das neue Jahr mit einer nicht allzu erfreulichen Überraschung. Die AfD-Chefin rutscht in einem aktuellen Politikerranking stark ab, nachdem ihre Partei einen Aufschwung erlebte.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Alice Weidel erlebt im neuen Politikerranking von Insa einen bösen Umfrage-Absturz.
- AfD-Chefin fällt deutlich zurück. Nur Bundeskanzler Friedrich Merz und Jens Spahn liegen abgeschlagen weit hinten.
- AfD in aktuellen Umfragen weiter vorn.
Nach dem rasanten Aufstieg, folgt der Fall. Zumindest für AfD-Chefin Alice Weidel. Während ihre Partei zuletzt in Umfragen immer mehr Stimmen erhielt, sieht es für sie im neuen Politikerranking des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung anders aus. Dort erlebt sie einen ihrer größten Abstürze.
AfD-Chefin im Politikerranking: Alice Weidel erlebt Umfrage-Absturz
In der Liste ist Alice Weidel deutlich abgefallen. Drei Wochen zuvor stand sie noch weiter oben. Zum Beginn des neuen Jahres sieht es ganz anders aus. Die AfD-Chefin steht auf Platz 15. Damit fällt sie um zehn Plätze im Vergleich zur letzten Umfrage zurück. Ihr Parteikollege und Co-Vorsitzender Tino Chrupalla rückt etwas vor, wenn auch nur auf Platz 18.
Friedrich Merz fällt zurück
Deutlich schlechter sieht es für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aus. Er steht auf Platz 19. Schlusslicht bildet Jens Spahn (CDU). Der Unionsfraktionschef hält seinen 20. Platz seit 28 Wochen eisern fest.
CDU-Politiker knapp an Platz 1 gescheitert
Positive Lichtblicke gibt es für andere Politiker. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) gewinnt dazu und landet auf Platz 4. Einen Aufschwung erlebten auch unter anderem Arbeitsministerin und SPD-Chefin Bärbel Bas (Platz 10), Grünen-Chefin Franziska Brantner (Platz 14), Linken-Chefin Ines Schwertner (Platz 12) und NRW-Ministerpräsident Henrik Wüst. Der CDU-Politiker sichert sich den 2. Platz. Für den ersten Platz reicht es nicht. Auf dem sitzt weiterhin Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Die Umfrage wurde zwischen dem 2. und 5. Januar für den Insa-Meinungstrend erhoben.
Trotz Weidels tiefem Fall: AfD bleibt in Umfragen an erster Stelle
Alice Weidels Partei bleibthingegen in aktuellen Umfragen von GMS (27,0 Prozent, vom 5. Januar) und Insa (26,0 Prozent, vom 3. Januar) vorn. Wieso die AfD-Chefin abstürzte, lässt sich nur mutmaßen. Generell spiegeln Umfrageergebnisse aktuelle Entwicklungen. Dadurch kann die Zustimmung sinken oder steigen. Es ist wie in einer Achterbahn. Umfragen wandeln sich und bilden aber nicht die Meinung aller Wähler und Wählerinnen in Deutschland ab, sondern die einer kleinen Gruppe. Aussagen über Wahlergebnisse können und wollen sie nicht machen.
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