Koalitionskrise: Brandenburgs SPD wartet auf BSW - Crumbach bleibt Minister
Brandenburgs Finanzminister und Vize-Ministerpräsident ist aus dem BSW und der Fraktion ausgetreten. Was sagt der Koalitionspartner SPD?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die SPD in Brandenburg zweifelt die Regierungsfähigkeit des BSW an und setzt den Koalitionspartner in Zugzwang. "Die Krise innerhalb der BSW-Fraktion ist akut. Die Regierungsfähigkeit des Koalitionspartners ist sehr ernsthaft infrage gestellt", sagte SPD-Generalsekretär Kurt Fischer. "Deswegen brauchen wir als SPD Brandenburg jetzt zwingend ein klares und einheitliches Bekenntnis der BSW-Fraktion zur Koalition aus ihrer morgigen Fraktionssitzung. Das BSW muss zeigen, dass die Koalition handlungsfähig ist, denn ohne eine eigene Mehrheit kann diese Koalition nicht fortgesetzt werden." Am Dienstag will die BSW-Fraktion tagen.
Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Robert Crumbach war zuvor aus dem BSW und aus der BSW-Landtagsfraktion ausgetreten. Er sieht keine Grundlage mehr für eine Koalition zwischen beiden Parteien und verwies schon auf mögliche Gespräche von SPD und CDU. SPD und BSW haben eine Mehrheit von zwei Stimmen, von denen mindestens eine Stimme aber unsicher ist. Zwei weitere aus der Partei ausgetretene Abgeordnete könnten möglicherweise am Dienstag die BSW-Fraktion verlassen. Zuvor hatte das BSW die Forderung der SPD nach einem Treueschwur zur Koalition abgelehnt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Koalitionskrise: BSW-Generalsekretär: Stehen zum Koalitionsvertrag in Potsdam
- Donald Trump: Angst um Grönland: So reagiert Dänemark auf Trumps Drohungen
- Linke: Linken-Chef verurteilt Anschlag auf Berliner Energienetz
- Donald Trump: Historiker erklärt - schwacher US-Präsident "kann gestoppt werden"
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.