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Andrij Melnyk: "Ekelhaftester deutscher Politiker!" Ex-Ukraine-Botschafter attackiert SPD-Politiker

Die Kampfpanzer-Debatte eskaliert: Zuletzt attackierte der Ex-Ukraine-Botschafter Andrij Melnyk den SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich und beschimpfte ihn als "ekelhaftesten deutschen Politiker". Der Grund: seine Haltung zu Russland.

SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich wird auf Twitter scharf von Andrij Melnyk, ehemaliger ukrainischer Botschafter in Deutschland, attackiert. (Foto) Suche
SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich wird auf Twitter scharf von Andrij Melnyk, ehemaliger ukrainischer Botschafter in Deutschland, attackiert. Bild: picture alliance/dpa | Jörg Carstensen

Eskalation in der Kampfpanzer-Debatte! Andrij Melnyk, ehemaliger ukrainischer Botschafter in Deutschland, schießt auf Twitter scharf gegen SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich. Er beschimpft ihn als "zynischsten und ekelhaftesten deutschen Politiker". Der Grund für die Verbalattacke: Mützenich rief zur Besonnenheit auf.

"Ekelhaftester deutscher Politiker!" Ukraine-Politiker attackiert Rolf Mützenich

"Dieser Kerl ist der zynischste und ekelhafteste deutsche Politiker. Er trägt die volle Verantwortung für dieses desaströse Bild Deutschlands in der Welt", schreibt Melnyk am Samstagabend bei Twitter. "Er wird für immer in die Geschichte eingehen als der wertvollste russischer Aktivposten seit dem Beginn der russischen Aggression, der die Unterstützung der Ukraine blockiert." Die Ukraine wirft dem SPD-Politiker eine große Nähe zu Russland vor. Seit Beginn des Krieges spricht sich Mützenich immer wieder für Verhandlungen mit Russland auf.

Kampfpanzer-Debatte löst Koalitionszoff aus

Vor Melnyks Wutausbruch auf Twitter wies Mützenich die Kritik der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann an Bundeskanzler Olaf Scholz in der Kampfpanzer-Debatte zurück. "Frau Strack-Zimmermann und andere reden uns in eine militärische Auseinandersetzung hinein. Dieselben, die heute Alleingänge mit schweren Kampfpanzern fordern, werden morgen nach Flugzeugen oder Truppen schreien", sagte der SPD-Politiker. "Eine Politik in Zeiten eines Krieges in Europa macht man nicht im Stil von Empörungsritualen oder mit Schnappatmung, sondern mit Klarheit und Vernunft." Strack-Zimmermann hatte die Kommunikation insbesondere von Scholz in der Frage von Kampfpanzer-Lieferungen an die Ukraine als "Katastrophe" bezeichnet, denn einerseits unterstütze Deutschland die Ukraine massiv, durch die ausbleibende Entscheidung bei den Kampfpanzern entstehe aber ein anderer Eindruck. Scholz bleibe Erklärungen dafür schuldig.

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/news.de/dpa

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