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Wladimir Putin geschockt: Brücken zerstört! 20.000 Kreml-Soldaten sitzen fest

Die russische Offensive in der Ukraine gerät offenbar weiter ins Stocken. Die Ukrainer haben Berichten zufolge wichtige Straßenbrücken über den Fluss Dnipro zerstört. Damit kann der Kreml seine Truppen nicht mehr effektiv mit Nachschub versorgen, tausende Soldaten sitzen fest.

Für Wladimir Putin läuft im Ukraine-Krieg offenbar nicht alles nach Plan. (Foto) Suche
Für Wladimir Putin läuft im Ukraine-Krieg offenbar nicht alles nach Plan. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Alexei Druzhinin

Wladimir Putin plante in der Ukraine offenbar einen Blitzkrieg. In nur sehr kurzer Zeit wollte der Kreml-Despot seine Ziele "Entmilitarisierung und Denazifizierung" erreichen. Mittlerweile dauert der schreckliche Krieg im Osten Europas jedoch bereits fast fünf Monate. Und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht. Einerseits hatte Putin wohl nicht mit dem erbitterten Widerstand der ukrainischen Soldaten gerechnet. Zum Anderen gibt es immer wieder Berichte über schlechte Ausrüstung oder sinkende Moral der Kreml-Truppen. Jetzt muss Putin einen erneuten Rückschlag verkraften.

Wladimir Putin geschockt: 20.000 Kreml-Soldaten sitzen am Dnipro fest

Wie "Express.co.uk" berichtet, könnten momentan fast 20.000 russische Soldaten am Ufer des Flusses Dnipro festsitzen - abgeschnitten von ihren Vorgesetzten und von wichtigen Nachschublinien. Dem Bericht zufolge hat die ukrainische Armee in dem von Russland besetztem Cherson die wichtigsten Brücken über den Fluss zerstört. "Express.co.uk" bezieht sich dabei auf eine Nachricht, die Vitaliy Kim, Gouverneur der ukrainischen Oblast Myjkolajiw, auf Telegram veröffentlicht hat. "Die dummen Orks, die am rechten Ufer des Dnipro zurückgelassen wurden, tun mir ein bisschen leid - aber nicht sehr. Alle Kommandeure gehen auf die andere Seite."

Britisches Verteidigungsministerium: Russische Militärfahrzeuge können nicht mehr über zerstörte Straßenbrücken fahren

Bereits am Samstag hatte das britische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die "beiden wichtigsten Straßenbrücken, die den Zugang zu dem von Russland besetzten Gebiet am Westufer des Dnipro in der Oblast Cherson ermöglichen, jetzt wahrscheinlich nicht mehr für umfangreiche militärische Nachschublieferungen geeignet" seien. Sie seien bereits am 10. August durch "ukrainische Präzisionsschläge" für schwere Militärfahrzeuge wahrscheinlich unbrauchbar gemacht worden.

Beendet Wladimir Putin die Offensive westlich des Dnipro im Ukraine-Krieg?

Weiter hieß es, dass es Russland in den vergangenen Tagen nur gelungen sei, die beschädigte Antoniwski-Straßenbrücke oberflächlich zu reparieren." Auch die Haupteisenbahnbrücke bei Cherson, die Russland seit Ende Juli als Hauptnachschubweg für seine Streitkräfte benutze, sei vergangene Woche weiter beschädigt worden. Infolge der ukrainischen Gegenoffensive sei die Versorgung der russischen Soldaten nur noch über zwei Pontonfähren möglich. Laut einem regionalen Beamten, den "Express.co.uk" zitiert, könne damit der Bedarf der russischen Truppen nicht vollständig gedeckt werden. Russland habe damit begonnen, Kommandozentralen auf das linke Ufer des Dnipro zu verlegen, da es schwierig sei, diese im Fall einer Verschärfung der Kämpfe zu evakuieren. Laut dem Institut für Kriegsstudien könne der fehlende Zugang für den Schwerlastverkehr das Ende der russischen Offensive westlich des Dnipro bedeuten.

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/bua/news.de

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