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Wladimir Putin: Fieser Seitenhieb! Briten-Premier verspottet Kreml-Boss im ZDF

Diesen Seitenhieb konnte sich Briten-Premier Boris Johnson nicht verkneifen. Machte er sich bereits zuletzt über Wladimir Putin und seine Oben-ohne-Allüren lustig, diagnostizierte er nun beim Kreml-Boss "toxische Männlichkeit".

Boris Johnson hat wieder einmal über Wladimir Putin gespottet. Bild: picture alliance/dpa/10 Downing Street | Pippa Fowles

Um ausdrucksstarke Worte ist Briten-Premier Boris Johnson bekanntlich nur selten verlegen. Auch in Bezug auf den russischen Präsidenten und seinen seit über vier Monaten andauernden Ukraine-Krieg fand der 58-Jährige zuletzt deutliche Worte. In Anspielung auf ein bekanntes Bild von Wladimir Putin mit entblößtem Oberkörper auf einem Pferd sitzend, witzelte Johnson beim G7-Gipfel: "Wir müssen ihnen unsere Brustmuskeln zeigen."

Boris Johnson verspottet Wladimir Putin als "gutes Beispiel toxischer Männlichkeit"

Jetzt legte der Briten-Premier mit seinem Putin-Spott noch einmal nach. Johnson hält das Verhalten des russischen Präsidenten Wladimir Putin für ein gutes Beispiel toxischer Männlichkeit, also einem auf Gefühllosigkeit, Härte und auch Aggressivität basierendem Rollenbild. "Wenn Putin eine Frau wäre, glaube ich einfach nicht, dass er so einen machohaften Krieg vom Zaun gebrochen hätte", sagte Johnson in einem ZDF-Interview laut Übersetzung des Senders. "Wenn sie ein sehr gutes Beispiel haben wollen von toxischer Männlichkeit, dann haben wir das in seiner Person vor uns."

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Putin "bekommt jetzt mehr Nato" laut Boris Johnson

Doch bei allem Spaß über den Kreml-Boss: Johnson hat auch konkrete Pläne gegen Wladimir Putin und die Entschlossenheit zur militärischen Stärkung der Nato-Ostflanke bekräftigt. "Falls Wladimir Putin gehofft hat, als Resultat seiner unprovozierten, illegalen Invasion in die Ukraine weniger Nato an seiner westlichen Front zu bekommen, lag er komplett falsch. Er bekommt mehr Nato", sagte Johnson beim Gipfeltreffen des Bündnisses in Madrid. Nun werde über weitere Schritte zur Unterstützung der Ukraine gesprochen. Johnson: "Wir müssen außerdem sicherstellen, dass wir über die Lektionen der letzten Monate nachdenken sowie über die Notwendigkeit für die Nato, die Aufstellung an der Ostflanke zu ändern."

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/news.de/dpa