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Wladimir Putin: Kreml-Tyrann entsendet tödliche Amphibien-Soldaten

Welchen Schritt unternimmt der russische Präsident Wladimir Putin nach seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine als Nächstes? Die Nato fürchtet einen weiteren Angriff. Währenddessen provoziert Russland die Westmächte mit tödlichen Amphibien-Soldaten.

Plant Wladimir Putin eine Invasion vom Meer? Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Mikhail Metzel

Während der Ukraine-Krieg weiter tobt, lässt Wladimir Putin keine Gelegenheit aus, um die Nato zu provozieren. Um der jüngsten Nato-Übung, bei der Luft- und Raketenabwehrsysteme getestet wurden, etwas entgegenzusetzen, hat Russlands Staatschef nun ebenfalls eine groß angelegte Kriegs-Übung im Baltikum anberaumt.

Wladimir Putin provoziert Nato mit Kriegs-Übung

Während sich das westliche Bündnis bei seiner Militär-Übung in Ramstein Legacy auf die Verteidigung Polens sowie der ehemaligen Sowjetstaaten Litauen, Lettland und Estland konzentrierte, nutzt Putin nun die Gelegenheit, um ebenfalls seine Macht zu demonstrieren. Dafür fährt der Kreml-Chef laut "Mirror"-Informationen nun 60 Überwasserkriegsschiffe und Unterstützungsschiffe auf See auf. Hinzu kommen 40 Flugzeuge, Hubschrauber und bis zu 2.000 Einheiten an Waffen, militärischer und spezieller Ausrüstung.

Russland probt Invasion vom Meer aus

"Die geplanten Übungen der russischen Ostseeflotte finden vor dem Hintergrund von Manövern der Seestreitkräfte der Nato-Länder statt", berichtet "TASS". Den Berichten zufolge beinhalten die russischen Übungen eine Invasion vom Meer aus. Die kleinen amphibischen Luftkissenboote "Jewgeni Kocheshkov" und "Mordovia" sollen ebenfalls an der Übung teilgenommen haben, die Artilleriebeschuss und die Landung von Truppen auf der russischen Exklave Kaliningrad beinhaltete, die an die Nato-Staaten Polen und Litauen grenzt.

Putin schickt tödliche Amphibien-Soldaten in den Krieg

Auf den von der Flotte veröffentlichten Bildern waren auch bewaffnete Militärtaucher zu sehen, die ihre Waffen unter Wasser abfeuerten. Sie gelten als Putins tödliche Amphibien-Soldaten. "Im Rahmen der amphibischen Landung übten die Marineinfanteristen das Durchbrechen feindlicher Landungsverteidigungsanlagen vom Meer aus", teilte die baltische Flotte mit. Die russischen Übungen sollen "die Bereitschaft und die Fähigkeiten des Militärs erhöhen" und werden vom Kommandanten der Flotte, Vizeadmiral Viktor Liina, geleitet, heißt es.

"Im Vorfeld wurden eine Reihe von Spezialübungen und die Fragen ausgearbeitet, wie die Kräfte und Truppen der Flotte auf das höchste Niveau der Kampfbereitschaft gebracht werden können", schreibt "TASS".

Nato rüstet sich vor möglichem Russland-Angriff

Etwa 3.000 Nato-Soldaten aus 17 Nationen, darunter auch Großbritannien, nahmen an Übungen teil, bei denen Flugzeuge, Raketenabwehrsysteme und elektronische Kriegsführungssysteme zum Einsatz kamen, schreibt der britische "Mirror" über die Nato-Übung. 50 Kampfjets und andere Flugzeuge sind von Stützpunkten in ganz Europa eingeflogen worden, während 17 bodengestützte Luft- und Raketenabwehrsysteme in einer Machtdemonstration getestet wurden. General Jeffrey Harrigian, Kommandeur des Alliierten Luftkommandos, wurde mit den Worten zitiert: "Angesichts der aktuellen Sicherheitslage nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine sind groß angelegte Übungen wie diese für die Nato wichtiger denn je."

Verteidigungsminister Ben Wallace warnte in Island, dass Putin die ehemaligen Sowjetrepubliken Estland, Lettland und Litauen nicht als eigenständige Länder betrachte und keine Bedenken habe, Grenzen zu verletzen. "Ob er dumm oder töricht genug wäre, dies offen mit einem Marschflugkörper zu tun, bleibt abzuwarten, aber er hätte es mit der Nato zu tun.", zitiert "Mirror" den Verteidigungsminister. Gleichzeitig warnte er davor, dass Russland sich wie Nazi-Deutschland verhalte, indem es Massenhinrichtungen durchführe und Filtrationslager einrichte.

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/bua/news.de