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Joe Biden: Gefangen im Schnee-Chaos! Twitter-Spott für den US-Präsidenten

Das Jahr ist nur wenige Tage alt, da hagelt es bereits Twitter-Spott für US-Präsident Joe Biden. Nachdem der 79-Jährige an Bord der Air Force One gefangen war, kämpfte er sich durch das Schnee-Chaos am Flughafen. Für Twitter ein gefundenes Fressen.

Joe Biden winkt, als er auf der Delaware Air National Guard Base die Air Force One besteigt, um nach Washington zu fliegen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Carolyn Kaster

Ein heftiger Schneesturm hat an der Ostküste der USA zu massiven Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders betroffen war der Bundesstaat Virginia, wo am Montagabend (Ortszeit) noch rund 400.000 Haushalte ohne Strom waren.In der nahen Hauptstadt Washington wurden dem Wetterdienst zufolge innerhalb weniger Stunden knapp 20 Zentimeter Neuschnee gemessen.

Joe Biden gefangen im Schnee-Chaos! US-Präsident an Bord der Air Force One eingeschneit

Auch US-Präsident Joe Biden bekam den Schneesturm am eigenen Leib zu spüren: Bei der Rückkehr aus seinem Heimat-Bundesstaat Delaware kam es bei seiner Ankunft am Militärflughafen Andrews wegen des Schnees zu Verzögerungen. Als Biden den Regierungsflieger bei peitschendem Wind verließ, stürmte ihm Schnee von der rechten Seite entgegen. Als der 79-Jährige die Flugzeugtreppe hinunterging, hielt er sich mit der linken Hand gut am Geländer fest, die rechte schien er schützend übers Ohr zu halten.

Twitter-Spott für Joe Biden nach Schnee-Chaos bei Washington-Rückkehr

Auf Twitter wurde der US-Präsident dafür böse verspottet. Die User machten sich über die wetterbedingten Verzögerungen lustig und nahmen den Anblick Joe Bidens, wie er vorsichtig die Treppe der Air Force One hinuntergeht, erneut zum Anlass, um über das Alter des US-Präsidenten herzuziehen. "Sie sollten aussteigen und etwas nassen Schnee schaufeln! Ich habe gehört, es ist großartig für die Geriatrie", war in einem Tweet zu lesen.

Alt und gebrechlich? Twitter zieht über US-Präsident Joe Biden her

Andere zogen über den 79-Jährigen her, weil er sich beim Verlassen des Flugzeuges am Geländer festhielt. Für einige User ein Anzeichen für seine Gebrechlichkeit. Doch ganz ehrlich: Wer hätte sich bei einem solchen Schnee-Chaos nicht festgehalten? So sahen es auch einige Twitter-Nutzer und nahmen den Präsidenten in Schutz. "Ich habe hier kein 'sich gegen den Schnee stemmen' gesehen. Alles, was ich sehe, ist der Präsident, der nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug in einem Schneesturm die Treppe hinuntergeht. Übersehe ich etwas, oder wird hier versucht, einen neuen Rahmen zu schaffen?", fragt sich ein User.

"Die Medien sind wieder einmal die Medien. Würden Sie sich wirklich nicht am Geländer festhalten, wenn Sie mitten in einem Schneesturm eine nasse Stahltreppe hinuntergehen?", kritisiert auch dieser Nutzer den medialen Umgang mit Bidens Ankunft in Washington.

Auch die Fahrt von Joe Bidens Wagenkolonne zurück ins Weiße Haus verlief mitreisenden Journalisten zufolge wegen der Schneebehinderungen ungewöhnlich langsam.

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fka/bua/news.de/dpa