Unvorstellbares Verbrechen: Mutter (28) backt Baby zu Tode - Staatsanwaltschaft macht Deal
Sie behauptete, sie habe den Backofen mit dem Kinderbett verwechselt – jetzt ist eine 28-jährige Mutter aus Kansas zu elf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem ein Deal mit der Staatsanwaltschaft die eigentliche Mordanklage vom Tisch fegte.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Baby im Backofen getötet - Mutter wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
- Elf Jahre Haft für 28-Jährige - Mordanklage nach Deal fallengelassen
- "Versehentlich in den Ofen gelegt": Mutter schildert ihre Version des Unglücks
- Polizei findet verkohlte Babydecke im Haus
Eine 28-jährige Mutter aus Kansas ist zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie ihre neugeborene Tochter in einem heißen Backofen getötet hat. Das Unvorstellbare: Die Mutter hatte das erst einen Monat alte Baby im Februar 2024 in den eingeschalteten Ofen gelegt, wo das Kleinkind tödliche Verbrennungen erlitt.
Unvorstellbares Verbrechen: Mutter tötet Baby im Backofen - aus Versehen
Der Fall sorgte laut dem "Daily Star" in den gesamten USA für Entsetzen. Die Angeklagte erhielt die Mindeststrafe, nachdem sie sich im Rahmen einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft schuldig bekannt hatte. Gegenüber den Ermittler:innen gab die Frau an, es habe sich um ein Versehen gehandelt – sie habe den Backofen mit dem Kinderbett verwechselt, als sie ihre Tochter zum Schlafen habe hinlegen wollen. Das Baby wurde noch am Tatort für tot erklärt.
Mordanklage fallengelassen – Angeklagte bekennt sich schuldig und erhält mildere Strafe
Die Verurteilung basiert auf einem Deal zwischen der Angeklagten und der Staatsanwaltschaft. Demnach erklärte die Mutter sich bereit, den Vorwurf der Kindeswohlgefährdung mit Todesfolge zu akzeptieren – eine mildere Anklage als der ursprünglich erhobene Mordvorwurf. Im Gegenzug ließen die Ankläger die Mordanklage fallen.
Mit elf Jahren Haft erhielt die Mutter die geringstmögliche Strafe für dieses Vergehen. Gegenüber der Polizei schilderte sie den Vorfall als tragisches Missgeschick. Sie habe ihr Kind lediglich zum Schlafen hinlegen wollen und dabei "versehentlich in den Ofen statt in das Kinderbett gelegt", wie sie laut dem Bericht des "Daily Star" gegenüber den Beamten erklärte. Die Ermittler stellten diese Darstellung jedoch angesichts der Fundumstände infrage.
Geschmolzene Kleidung und verkohlte Decke am Tatort gefunden
Aufmerksam wurde die Polizei durch einen Nachbarn, der die Beamten kontaktierte und mitteilte, dass "etwas mit dem Baby nicht stimme". Als die Einsatzkräfte das Haus betraten, nahmen sie sofort Brandgeruch wahr. Sie entdeckten den ein Monate alten Säugling in einer Babyschale mit schweren thermischen Verletzungen an mehreren Körperstellen.
Die Verbrennungen des Säuglings waren so massiv, dass sich die Kleidung auf der Haut und der Windel des Kindes aufgelöst hatte. Laut den Ermittlungsdokumenten war der Strampler des Mädchens geschwärzt und mit der Windel verschmolzen. Auch eine verkohlte Babydecke wurde am Tatort sichergestellt und als Beweismittel aufgenommen. Das Baby wurde noch vor Ort für tot erklärt.
Ein Baby, das "immer gelächelt" hat
Der grausame Tod löste landesweit Bestürzung aus. Menschen aus dem Umfeld der Familie beschrieben das kleine Mädchen als fröhliches Kind, das "die ganze Zeit gelächelt" habe.
Der Fall aus Kansas erschütterte Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten. Dass die Mutter des toten Babys trotz der Schwere der Tat lediglich die Mindeststrafe von elf Jahren erhielt, dürfte die öffentliche Debatte über den ausgehandelten Deal mit der Staatsanwaltschaft weiter befeuern. Die ursprüngliche Mordanklage hätte eine deutlich höhere Strafe nach sich ziehen können.
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ife/news.de
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