Hitze-Comeback in Deutschland: Bis zu 30 Grad möglich – Gewitter beenden Sommer-Intermezzo

Der Sommer gibt noch einmal Vollgas: Am Dienstag sind fast 30 Grad möglich. Doch die Wärme hat ein kurzes Haltbarkeitsdatum. Bereits am Abend ziehen Gewitter und Sturmböen auf. Danach übernimmt der Herbst wieder das Kommando.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Deutschland darf sich noch einmal auf warme Spätsommer-Tage freuen. (Foto) Suche
Deutschland darf sich noch einmal auf warme Spätsommer-Tage freuen. Bild: Thomas Warnack/dpa/dpa
  • Sommer-Comeback: Am Montag werden bis zu 26 Grad erwartet, am Dienstag sind am Oberrhein fast 30 Grad möglich
  • Unwetter-Gefahr: Zum Höhepunkt der Wärme ziehen Gewitter, Starkregen und Sturmböen auf
  • Herbstliche Aussichten: Ab Mittwoch wird es deutlich kühler und wechselhaft – auch zum Wochenende bleibt es unbeständig

Der Herbst hatte Deutschland bereits fest im Griff, doch plötzlich dreht der Sommer noch einmal auf. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert für diese Woche Höchstwerte von bis zu 30 Grad. Für Millionen Menschen kommt das Sommer-Comeback ausgerechnet zum Ferienende.

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In Baden-Württemberg beginnt am Montag (14.09.2026) wieder die Schule, Bayern folgt am Dienstag (15.09.2026). Während die Sommerferien dort also enden, könnte das Wetter noch einmal für echtes Freibadfeeling sorgen. "Im Südwesten sind sogar bis zu 30 Grad drin", sagte Klimatologe Dr. Karsten Brandt gegenüber der "Bild". Doch die Sommerlaune hält nicht lange an. Schon am Dienstagabend drohen Gewitter und Sturmböen, ab Mittwoch wird es wieder deutlich herbstlicher.

Sommer-Intermezzo in Deutschland: Quecksilber kratzt an 30-Grad-Marke

Der verregnete Sonntag ist zum Wochenstart weitgehend Geschichte. Zwar fällt am Alpenrand und in Südostbayern am Morgen noch gebietsweise Regen. Im Chiemgau und im Berchtesgadener Land kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sogar zu Dauerregen mit 20 bis 40 Litern pro Quadratmeter kommen. Zusätzlich warnt der DWD stellenweise vor dichtem Nebel. Die Sichtweiten können dabei auf unter 150 Meter sinken. Im Tagesverlauf lockert sich die Wetterlage jedoch auf. Die Nebelfelder lösen sich auf, besonders im Südwesten und in der Landesmitte setzt sich zunehmend die Sonne durch. Dazu bleibt es überwiegend trocken. Bei den Temperaturen gibt es deutliche regionale Unterschiede: Im Norden und Osten werden 18 bis 22 Grad erwartet. In den übrigen Landesteilen klettern die Werte auf 21 bis 26 Grad. Die höchsten Temperaturen gibt es im Südwesten.

Der Dienstag wird zum Höhepunkt des kurzen Sommer-Comebacks. Vor allem in der Mitte und im Süden zeigt sich die Sonne, während die Temperaturen auf 23 bis 28 Grad steigen. Am Oberrhein sind laut DWD sogar Werte nahe der 30-Grad-Marke möglich. Doch ausgerechnet dann dreht das Wetter auf Sturm. Die Strömung dreht zunächst vorübergehend auf Südwest, bevor sich am Nachmittag von Nordwesten eine Kaltfront nähert. Während im Süden zunächst noch die Sonne scheint, ziehen im Nordwesten immer mehr Wolken auf. Am späten Nachmittag und Abend folgen Schauer und teils heftige Gewitter. Besonders an der Nordseeküste frischt der Wind kräftig auf. Der DWD warnt ausdrücklich: "Bei Gewittern Sturmböen!" In der Nacht zum Mittwoch verlagern sich Regen und Gewitter weiter Richtung Südosten. Dabei kann es regional auch zu Starkregen kommen.

Herbst-Wetter meldet sich bereits am Mittwoch zurück

Lange hält sich die Wärme nicht. Bereits am Mittwoch fallen die Temperaturen deutlich. Mehr als 17 bis 23 Grad sind dann nicht mehr drin. "Das ist ein typisches frühherbstliches Muster – warme Tage, empfindlich kühle Nächte", ordnet Meteorologe Dominik Jung die Wetterlage ein. Vor allem in der Südosthälfte Deutschlands nehmen Wolken und Niederschläge im Tagesverlauf zu. Schauerartige Regenfälle und vereinzelt kräftige Gewitter bestimmen das Wetter. An den Alpen rechnet der DWD mit länger anhaltendem und ergiebigem Regen. Auch im Nordwesten bleibt es unbeständig. Dort wechseln sich Wolken, Schauer und kurze Gewitter ab. Der Wind dreht auf West bis Nordwest und weht mäßig bis böig. In der Nacht zum Donnerstag sinken die Temperaturen auf 7 bis 11 Grad. Lediglich an den Küsten bleibt es etwas milder. Von den Alpen bis zum Bayerischen Wald hält der kräftige Regen zunächst noch an.

Unbeständig und deutlich kühler: Wetter-Prognose bis zum Wochenende

Auch in der zweiten Wochenhälfte bleibt der Herbst auf der Wetterkarte. Am Donnerstag ziehen von Nordwesten erneut Regenfälle auf und breiten sich bis zum Abend auf die Westhälfte aus. Die Höchsttemperaturen liegen bei rund 20 Grad. An der Nordsee drohen laut DWD zudem stürmische Böen. Am Freitag setzt sich das wechselhafte Wetter fort. Im Norden und Nordwesten sind weitere Schauer möglich, auch in der Südosthälfte fällt zeitweise Regen. Die Temperaturen liegen zwischen 17 und 22 Grad. An den Küsten weht ein frischer bis stürmischer Westwind.

Zum Wochenende zeichnet sich eine Zweiteilung Deutschlands ab. Während der Norden und die Mitte weiterhin mit Wolken und Niederschlägen zu kämpfen haben, kann sich im Süden zeitweise die Sonne zeigen. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 und 24 Grad. Nachts wird es mit 7 bis 12 Grad deutlich frischer.

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/fka/news.de/dpa/stg

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