Notfall: Steinmeier beklagt "Angriff auf unsere offene Gesellschaft"

Der Bundespräsident verurteilt den Angriff am Rande des CSD in Berlin scharf. Er äußert sich bei einem Tempelfest der Hinduistischen Gemeinde in Hamm.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den tödlichen Angriff mit einem Auto am Rande des Berliner Christopher Street Days scharf verurteilt. "Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben", sagte er in Hamm, wo er an einem Tempelfest der Hinduistischen Gemeinde in Deutschland teilnahm.

Er sei "erschüttert und entsetzt über den mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin, bei dem Hunderttausende Menschen aus aller Welt friedlich und fröhlich feiern wollten, ein Zeichen setzen wollten für Toleranz und Vielfalt, für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben", betonte Steinmeier. Seine Gedanken seien bei den Angehörigen und Freunden der getöteten Frau und bei den Verletzten.

Der CSD in Berlin wurde am Samstagabend abgebrochen, nachdem ein Van am Rande der Großveranstaltung mehr als ein Dutzend Passanten angefahren hatte. Mindestens eine Frau wurde getötet, 16 weitere Menschen wurden verletzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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