Kriminalität: Queerer Verband: "Regenbogen hat einen Riss bekommen"

Nach dem Angriff mit einer Toten und Verletzten beim Berliner CSD zeigt sich die queere Community tief betroffen. Der LSVD+ spricht von einem dunklen Tag.

Erstellt von - Uhr

Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Die queere Gemeinschaft ist nach dem Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) bestürzt. "Der Regenbogen hat heute einen Riss bekommen. Das ist ein dunkler Tag für unsere Community und unser Land", schrieb die Organisation LSVD+ - Verband Queere Vielfalt auf Instagram. "Unsere Gedanken sind bei allen, die direkt betroffen sind."

Der Landesverband Berlin-Brandenburg schrieb: "Heute ist ein Tag der Trauer. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, ihren Angehörigen und allen, die die Ereignisse beim CSD Berlin miterleben mussten." Der Verband bat darum, keine Spekulationen zu verbreiten, bis gesicherte Informationen vorliegen.

Der LSVD+ vertritt die Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie weiteren queeren Menschen.

Am Samstagabend wurde der CSD in Berlin abgebrochen, nachdem ein Auto am Rande der Großveranstaltung in Passanten gefahren war. Mindestens eine Frau wurde getötet, 16 weitere Menschen wurden verletzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Weitere aktuelle News zum Thema "Kriminalität":

/roj/news.de

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.