Notfall: Angriff bei CSD: Bundesanwaltschaft in Kontakt mit Berliner Behörden

Ein mutmaßlich islamistischer Hintergrund rückt bei den Ermittlungen zu dem Angriff mit einem Auto in Berlin in den Fokus. Solche Vorfälle kann die oberste Anklagebehörde in Deutschland übernehmen.

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Nach dem Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) steht die Bundesanwaltschaft mit den Ermittlungsbehörden vor Ort in Kontakt. Das sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde der Deutschen Presse-Agentur. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen in diesem Fall aber bislang nicht übernommen.

Die Bundesanwaltschaft ist die oberste Anklagebehörde in Deutschland. Sie kann unter anderem Fälle von islamistisch motiviertem Terrorismus übernehmen. Zudem kann sie solche mit besonderer Bedeutung an sich ziehen.

Eine Tote, viele Verletzte

Der CSD in Berlin war am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Auto am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren ist. Mindestens eine Frau wurde getötet, 16 weitere Menschen wurden verletzt - mehrere davon lebensbedrohlich.

Der Fahrer verließ laut Polizei das Auto und floh. Die Ermittler haben in der Nacht einen mutmaßlichen Tatverdächtigen identifiziert. Er sei polizeibekannt und werde der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin und das Landeskriminalamt Berlin ermitteln "aufgrund des Verdachts eines Anschlags".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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