Unwetter-Alarm in Deutschland: Gewitter, Hagel und Schnee zum Wochenstart
Sturm, Gewitter und sogar Schnee: Zum Start in die neue Woche wird das Wetter in Deutschland ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor kräftigen Böen, Hagel und gefährlichen Blitzen. Doch schon in wenigen Tagen soll der Frühling zurückkehren.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Unwetterwarnungen: Gewitter mit Sturmböen bis zu 70 km/h und Hagel drohen besonders in Nordrhein-Westfalen.
- Winter im Bergland: In höheren Lagen kann sogar Schnee fallen, nachts droht Frost und Glätte.
- Frühling in Sicht: Bereits ab Mittwoch wird es sonnig und deutlich milder.
Zum Wochenstart wird das Wetter in vielen Teilen Deutschlands turbulent. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für zahlreiche Regionen amtliche Warnungen herausgegeben. Ein Frontensystem zieht am Montag von Westen über Deutschland hinweg und bringt kalte Meeresluft mit sich. Besonders in Nordrhein-Westfalen rechnen Meteorologen mit kräftigen Gewittern. Sturmböen können Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometern pro Stunde erreichen, dazu kommt stellenweise kleinkörniger Hagel. Doch nicht nur Gewitter sorgen für Probleme. In weiten Teilen Süd-, Mittel- und Norddeutschlands warnen die Meteorologen ebenfalls vor kräftigen Windböen von bis zu 60 Kilometern pro Stunde. Am Abend soll der Wind jedoch deutlich nachlassen.
Turbulenter Wochenstart: Schnee und Glätte drohen im Bergland
Während es in tieferen Lagen regnet oder graupelt, müssen sich Menschen in höheren Regionen sogar auf winterliche Bedingungen einstellen. Oberhalb von 400 bis 600 Metern rechnet der DWD mit Schneeschauern und örtlicher Glätte durch Neuschnee oder Schneematsch. An den Alpen können ab dem Abend bis in den Dienstag hinein oberhalb von etwa 800 Metern zwischen fünf und zehn Zentimeter Schnee fallen – in Staulagen sogar noch mehr. Auch kräftige Graupelschauer könnten selbst in tieferen Lagen für rutschige Straßen sorgen.
Die Höchstwerte erreichen am Montag lediglich sieben bis zwölf Grad. In der Nacht zum Dienstag sinken die Temperaturen vor allem in der Osthälfte Deutschlands und im Bergland auf bis zu minus vier Grad. Überfrierende Nässe kann dann zusätzlich gefährliche Glätte verursachen.
Schon am Dienstag zeichnet sich jedoch eine deutliche Wetterbesserung ab. Im Osten startet der Tag freundlich, im Südwesten kommt die Sonne bereits am Vormittag durch. Die Temperaturen steigen auf zehn bis 15 Grad. Besonders mild wird es entlang der großen Flüsse. "Am Rhein werden verbreitet 16 Grad erwartet, an der Mosel wird es mit 17 Grad am wärmsten", erklärt DWD-Meteorologe Markus Eifried. Ganz trocken bleibt es allerdings nicht: Im Norden und Nordwesten fällt gelegentlich leichter Regen, im Südosten sind einzelne Schauer möglich.
Frühling kehrt zur Wochenmitte zurück
Ab der Wochenmitte stellt sich dann deutlich freundlicheres Wetter ein. Am Mittwoch zeigt sich der Himmel in weiten Teilen Deutschlands sonnig, nur vereinzelt ziehen Wolken durch. Die Temperaturen steigen auf angenehme 15 bis 19 Grad. "In süddeutschen Hochlagen frischt der Ostwind etwas auf, so dass dort auch tagsüber eine leichte Jacke vorteilhaft sein kann", rät Meteorologe Markus Eifried vom DWD. Niederschläge sind laut Wetterdienst nicht zu erwarten. Auch für die kommenden Tage gibt es gute Nachrichten. "Die nachfolgenden Tage bleiben meist freundlich mit viel Sonnenschein", so Eifried. Allerdings kann ein Ostwind die Höchstwerte etwas dämpfen – und nachts bleibt es mit Temperaturen um den Gefrierpunkt weiterhin frostig.
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bua/ife/news.de/dpa/stg
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