Uhr

Vermisste Josefine (14) ist tot: Erschreckendes Geständnis! So starb die vermisste Schülerin

Aus dem Vermisstenfall Josefine (14) sind Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt geworden: Die Jugendliche aus Aschersleben wurde tot in einem Garagenkomplex entdeckt. Ein gleichaltriger Junge aus dem persönlichen Umfeld steht unter Tatverdacht.

Die Leiche der tagelang vermissten Josefine (14) aus Sachsen-Anhalt wurde in diesem Garagenkomplex entdeckt. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Klaus-Dietmar Gabbert

Sechs Tage lang fehlte von der 14-jährigen Josefine aus Aschersleben in Sachsen-Anhalt jede Spur - bis die Leiche des Mädchens am Mittwoch (10.11.2021) in einem Garagenkomplex entdeckt wurde. An dem Tag ihres Verschwindens wollte sich Josefine, so rekonstruierten es die Ermittler, mit ihrem Ex-Freund treffen, um persönliche Gegenstände abzugeben. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren, inzwischen hat sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 14-jährigen Jungen herauskristallisiert.

Vermisste Josefine (14) aus Aschersleben ist tot: Haftbefehl gegen Ex-Freund (14)

Gegen den Jugendlichen wurde inzwischen Haftbefehl wegen dringenden Verdachts auf Totschlag erlassen. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Magdeburg am 11.11.2021 mit. Der 14-Jährige, der in Medienberichten als Ex-Freund der getöteten Schülerin identifiziert wurde, kam in eine Jugendanstalt, nachdem das Amtsgericht Magdeburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft den Haftbefehl erlassen hatte. Dort könne er regelmäßigen Kontakt zu seinen Eltern haben. Ein zweiter 14-Jähriger kam den Angaben zufolge mangels Tatverdachts wieder auf freien Fuß.

Offiziell stammt der 14-Jährige, der im Verdacht steht, die gleichaltrige Josefine aus Aschersleben in Sachsen-Anhalt getötet zu haben, aus dem "persönlichen Umfeld" des Opfers. Das teilte die Polizei in Magdeburg am Freitag mit. Dass es sich um den Ex-Freund des Mädchens handelt, wollte die Polizei nicht bestätigen.

Sonderkommission ermittelt nach Tod von vermisster Josefine (14)

Bis tief in die Nacht zum Donnerstag hatte die Polizei im Fundbereich Spuren gesichert. Das Gebiet war weiträumig abgesperrt. Nach dem Tod der 14-jährigen Josefine in Aschersleben in Sachsen-Anhalt hat die Polizei eine Sonderkommission gegründet. Die Spurensuche am Tatort wurde inzwischen abgeschlossen, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. Die Leiche des Mädchens wurde am Donnerstag obduziert und man setze die Ermittlungen im Umfeld des Opfers mit Zeugenbefragungen fort.

Josefine (14) fiel Verbrechen zum Opfer: Ex-Freund legt grausames Geständnis ab

Im Fall der getöteten 14-jährigen Josefine will die Staatsanwaltschaft in Magdeburg keine weiteren Angaben machen. Das Jugendstrafverfahren sei nicht öffentlich, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zu diesem Verfahren gehörten auch die Ermittlungen und nicht nur ein möglicher Prozess. Die hohen gesetzlichen Anforderungen des Jugendgerichtsgesetzes gäben hier enge Grenzen vor, betonte der Sprecher.

Dennoch veröffentlichte die "Bild" am gleichen Tag Details aus der Vernehmung des tatverdächtigen 14-Jährigen und zitierte aus dem Geständnis, das der Junge gegenüber der Polizei abgelegt hatte. Nachdem seine Eltern den Verhörraum verließen, soll der 14-Jährige die Tötung von Josefine gestanden haben - dem "Bild"-Bericht zufolge liege nahe, dass es sich um ein detailreich geplantes Verbrechen und keine spontane Tat handelte.

Trauer um Josefine: Aschersleben nimmt Abschied von getöteter Schülerin

Auf dem Holzmarkt in Aschersleben - einer Stadt mit knapp 27.000 Einwohnern - hatten am Donnerstag Hunderte Menschen ihre Trauer über den Tod der länger vermissten Josefine zum Ausdruck gebracht. Sie zündeten Kerzen an, legten Blumen und Stofftiere nieder. In einem gerahmten Brief heißt es: "Viel zu früh wurdest du aus dem Leben gerissen." In einem anderen: "Für immer beste Freunde."

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

loc/news.de