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Tornado in Schwentinental: Wetter-Monster frisst "Schneise der Verwüstung" durch Stadt

Über eine Breite von 100 Metern fraß sich am Donnerstagmorgen ein Tornado durch Schwentinental in Schleswig-Holstein. Das Wettermonster hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

In Schwentinental hinterließ ein Tornado eine Schneise der Verwüstung. Bild: dpa

Orkantief Ignatz und Hendrik sorgen in Deutschland derzeit für heftiges Unwetter. In Schwentinental bei Kiel richtete ein Tornado am Donnerstagmorgen schwere Schäden an. Feuerwehr-Einsatzleiter Kai Lässig berichtete, er habe den Rüssel des Wirbelsturms selbst gesehen.

Umgestürzte Bäume, beschädigte Häuser! Tornado fegt durch Schwentinental

Der Sturm habe im Ort eine "Schneise der Verwüstung" auf etwa 100 Metern Breite hinterlassen. Mehrere Häuser seien schwer beschädigt worden, berichtete Lässig weiter. Bäume seien umgestürzt und hätten Autos unter sich begraben. Verletzte gab es nach seinen Angaben nicht. Der Sturm sei gegen 7.30 Uhr aus Richtung Kiel durch den Ort gezogen. Er habe unter anderem Gartenhäuser, Wintergärten und Gewächshäuser zerstört.

Unwetter tobt über Deutschland

Auch an anderen Orten in Schleswig-Holstein stürzte der Sturm Bäume um. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gehörte Schleswig-Holstein am Morgen allerdings zu den Bundesländern mit den geringsten Windgeschwindigkeiten in Deutschland. Die stärkste Böe wurde in Travemünde mit 89 Kilometern pro Stunde gemessen.

Tornado über Emmerich in NRW

Bereits am Mittwoch fegte ein Tornado über Emmerich in Nordrhein-Westfalen hinweg. Schäden richtete er offenbar keine an. Im Netz sorgen Videos des Wetter-Monsters dennoch für Aufsehen.

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bua/sig/news.de/dpa