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Winterzeit ab 31.10.2021: Zeitumstellung bald abgeschafft! Warum müssen wir die Uhren noch umstellen?

Am 31.10.2021 beginnt die Winterzeit und wir müssen die Uhren wieder eine Stunde zurückstellen. Eigentlich sollte die Zeitumstellung längst abgeschafft sein, doch die EU-Länder können sich nicht einigen. Wie lange dauert es noch?

Wie oft müssen wir die Uhren noch umstellen? Bild: AdobeStock / Thomas Reimer

Seit über einem Jahrhundert dreht Deutschland nun schon an der Uhr. Doch die Mehrheit der Deutschen hat die Schnauze voll. Im Sommer 2018 wollte die EU-Kommission Klarheit schaffen. Millionen Europäer:innen stimmten in einer Online-Umfrage gegen die Zeitumstellung. Das EU-Parlament beschloss 2019 schließlich, dass die Zeitumstellung 2021 abgeschafft werden sollte. Doch bislang wurde der Beschluss nicht umgesetzt. So müssen wir auch künftig die Uhren umstellen. Doch woran liegt das? Und wann müssen wir die Uhren auf Winterzeit stellen?

Zeitumstellung am 31.10.2021: Stellen wir die Uhren eine Stunde vor oder zurück?

Zwar beschloss dasEU-Parlament2019, dass der Wechsel von Winter- auf Sommerzeit letztmalig im März 2021 stattfinden und anschließend abgeschafft werden soll. Doch auch im Oktober müssen die Uhren umgestellt werden. Am 31.10.2021 beginnt in Europa wieder die Winterzeit. Das Beste: Wir können eine Stunde länger schlafen, da die Uhren von 3 auf 2 Uhr zurückstellt werden müssen.

Zeitumstellung bald abgeschafft? Darum gibt es in der EU nach wie vor keine Einigung

Die Abschaffung der Zeitumstellung gestaltet sich schwieriger als gedacht. Ein Ende der Regelung auf europäischer Ebene ist derzeit nicht in Sicht. Der Grund: Unter den Mitgliedsstaaten gibt es keine Einigung. Die Länder sind sich unklar, welche Zeit künftig gelten solle. Ein Flickenteppich verschiedener Zeitzonen unter Nachbarstaaten soll vermieden werden. Zudem fehle eine europaweite Folgenabschätzung.

Winterzeit oder Sommerzeit beibehalten? Die krassen Folgen der Abschaffung der Zeitumstellung

Der Nutzen der Zeitumstellung ist umstritten. Zwar knipsen die Deutschen laut Umweltbundesamt das Licht im Sommer tatsächlich seltener an, dafür wird sowohl im Frühjahr als auch im Herbst morgens mehr geheizt. Außerdem warnen Mediziner:innen vor Gesundheitsrisiken wie Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.

1980 wurde die einheitliche Zeitumstellung in Europa eingeführt. Damals war das Ziel, die Tageshelligkeit besser ausnutzen. Bei einer dauerhaften Sommerzeit würde es im Westen des Kontinents im Winter sehr spät hell werden. Bei einer ständigen Winterzeit würde die Sonne im Sommer im Osten sehr früh aufgehen.

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bua/fka/news.de