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Tötungsdelikt in Phoenix, Arizona: Sie sollten Engel werden! Mutter feuert auf Kinder - Mädchen (2) tot

Es sind bizarre Absichten, die Esther Callejas (24) aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona zur Waffe greifen ließen. Weil sie ihre Kinder, ein zweijähriges Mädchen und einen sechsjährigen Jungen, in den Himmel schicken wollte, drückte sie ab.

Sie erschoss ihre kleine Tochter und verletzte ihren Sohn schwer - nun muss sich eine 24-Jährige aus Phoenix (Arizona) vor Gericht verantworten (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / ronstik

Was hat Esther Callejas nur zu dieser Tag bewogen? Die 24-Jährige aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona muss sich wegen eines erschreckenden Verbrechens verantworten. Der jungen Mutter wird zur Last gelegt, ihre zweijährige Tochter erschossen und ihren sechs Jahre alten Sohn schwer verletzt zu haben. Darüber berichtet aktuell die "New York Post".

Sie sollten zu Engeln werden! Mutter (24) schießt auf Kinder, Mädchen (2) tödlich verletzt

Zu der Familientragödie kam es demnach bereits am Montag, dem 27. September 2021. AM späten Vormittag ging ein Notruf bei der Polizei in Phoenix ein, woraufhin die Rettungskräfte zum Haus von Esther Callejas eilten. Dort fanden sie ein kleines Mädchen, gerade zwei Jahre alt, mit tödlichen Verletzungen durch Schusswaffengebrauch vor. Auch der sechsjährige Bruder des toten Kindes war von Schüssen getroffen und schwer verletzt worden. Die Mutter der beiden Kinder hatte einen Selbstmordversuch unternommen und versucht, sich mit einer Überdosis Antidepressiva das Leben zu nehmen.

Tochter erschossen, Sohn schwer verletzt: Depressive Mutter überlebt Suizidversuch

Der Tatrekonstruktion zufolge soll Esther Callejas ihren Kindern erzählt haben, sie wolle sie "im Himmel sehen" und aus ihnen Engel machen. Dies wiederholte die zweifache Mutter auch im Polizeiverhör, als sie ein Geständnis ablegte. Daraufhin zückte die 24-Jährige eine Waffe und feuerte auf die Kinder. Das zweijährige Mädchen namens Esperanza wurde aus kurzer Distanz erschossen, drei Kugeln trafen den Sechsjährigen, der schwer verletzt wurde und auch Tage später im Krankenhaus mit dem Tod ringt. Esther Callejas schaffte es jedoch nicht, die Waffe nachzuladen, als das Magazin leergeschossen war, und griff deshalb zu Medikamenten, um aus dem Leben zu scheiden. Kurz darauf teilte die verzweifelte 24-Jährige ihrem Ehemann und ihrer Schwägerin telefonisch mit, was sie gerade getan hatte.

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Anklage wegen Mordes: Esther Callejas vor Gericht gestellt

Esther Callejas, die den Suizidversuch überlebte, wird nun wegen Mordes und versuchten Mordes angeklagt, schreibt die "New York Post". Die 24-Jährige soll bereits seit Jahren eine Waffe besessen, dies jedoch vor ihrem Ehemann geheim gehalten haben. Kurz vor dem Blutbad soll die 24-Jährige bereits einen Testschuss abgefeuert und sich dabei an der Hand verletzt haben. Der Polizei zufolge war die junge Mutter wegen Depressionen in ärztlicher Behandlung.

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loc/news.de

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