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Rebecca Reusch vermisst: Was geschah mit der Schülerin? Überwachungskameras geben Hinweise

Vor zweieinhalb Jahren verschwand Rebecca Reusch spurlos. Die Eltern der Schülerin sind überzeugt, dass ihre Tochter noch lebt, doch die Ermittler sehen schwarz. Für sie steht fest: Rebecca wurde getötet. Aufnahmen aus Überwachungskameras sollen Klarheit geben.

Seit Februar 2019 ist Rebecca Reusch vermisst. Nun sollen Videoaufnahmen den Ermittlern Hinweise auf das Verschwinden der Schülerin geben. Bild: picture alliance/dpa | ---

Mithilfe der Videoauswertungen zahlreicher Überwachungskameras versucht die Polizei, das Geschehen rund um das Verschwinden von Rebecca Reusch im Februar 2019 herauszuarbeiten. Dass die damals 15-Jährige freiwillig ausgerissen ist, konnten die Ermittler ebenso wie Rebeccas Eltern bereits ausschließen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung am Mittwoch.

Rebecca Reusch tot? Ermittler: Schülerin verließ Haus nicht lebend

Die Ermittler sind mittlerweile überzeugt, dass Rebecca Reusch nicht mehr lebt. Sie gehen davon aus, dass das Mädchen das Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers am Morgen ihres mysteriösen Verschwindens nicht lebend verließ. Der Schwager von Rebecca steht noch immer unter Tatverdacht.

Zeugen wollen Rebecca jedoch noch an der Bushaltestelle gesehen haben, die etwa 700 Meter vom Haus ihrer Schwester entfernt ist. Von dieser Haltestelle nahm Rebecca Reusch stets ihren Schulbus.

Mordermittler werten Videoaufzeichnungen von Überwachungskameras aus

Eindeutige Beweise fehlen jedoch noch immer, wie "Bild" berichtet. Derzeit werten die Ermittler Videomaterial sämtlicher Überwachungskameras der Buslinien aus und prüfen, ob Rebecca auf einer Videoaufnahme auftaucht. Bisher vergebens: Die Schülerin ist bislang auf keiner der Aufnahmen zu sehen. Auch auf den Aufnahmen von der Bushaltestelle, die von der Überwachungskamera der gegenüberliegenden Bäckerei gefilmt wurden, ist von Rebecca keine Spur. War die Schülerin überhaupt an der Haltestelle?

Fall Rebecca Reusch: Leitender Staatsanwalt zu Überwachungskameras

Martin Glage, der leitende Staatsanwalt im Fall Rebecca Reusch, sagte zu "Bild": "Das wurde weitreichend und mehrfach überprüft, aber auf den Videokameras in den Bussen war sie nicht zu sehen." Es steht also fest, dass Rebecca Reusch nicht mit dem Bus weggefahren ist. "Auch anderen Hinweisen, die Rebecca angeblich an anderen Stellen in der Stadt gesehen haben wollen, sind wir nachgegangen. Auch das können wir bis heute ausschließen", fügte Glage an. Für die Mordkommission ein weiteres Indiz dafür, dass die Vermisste das Haus nicht lebend verlassen haben kann.

Suche nach Rebecca Reusch in sozialen Netzwerken

Die Suche nach der vermissten Schülerin wird indes fortgesetzt und erweitert: Die Ermittler untersuchen die Social-Media-Accounts von Rebecca und weiteten ihre Suche in den sozialen Netzwerken aus. Bislang leider ohne Erfolg.

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sig/loc/news.de