19.07.2021, 14.24 Uhr

Horror-Mord in den USA: Frau zerstückelt Ehemann mit Kettensäge

Eine Frau in Illinois, USA, ging für Geld über Leichen. Um das Erbe ihre Mannes abzustauben, beauftragte sie ihren Geliebten, diesen zu ermorden. Anschließend zerstückelten und verbrannten sie die Leiche ihres Mannes. 

Eine Frau in Illinois, USA, ließ ihren Mann von ihrem Geliebten mit einer Kettensäge zerstückeln. Bild: (Symbolbild) Dimid/AdobeStock

Carmen S. ging für Geld über Leichen. Um das Erbe ihres Ehemannes abzustauben, ließ sie ihn von ihrem Geliebten ermorden und mit einer Kettensäge zerstückeln, berichtete der "Daily Star".

Frank und Carmen verliebten sich durch Affäre ineinander

Die Geschichte von Frank liest sich wie ein Psychothriller. Mit viel Fleiß baute der Unternehmer mit seiner ersten Frau ein erfolgreiches Vermietungsgeschäft auf. Doch die Ehe hielt nicht, und so ließen Frank und seine erste Frau sich nach 30 Jahre Ehe scheiden. Er kaufte sie aus dem Geschäft heraus und sie gingen getrennte Wege. Die Trennung war ein Schock, doch später stellte sich heraus, dass Frank (damals 55) eine Affäre mit einer seiner Mieterinnen hatte, Carmen Noland, die damals 33 Jahre alt war.

Kinder blieben neuer Frau gegenüber skeptisch

Nach der Scheidung von seiner ersten Frau wurden Frank und Carmen ein offizielles Paar. 2010 heirateten sie und Frank bemühte sich, seine Kinder dazu zu bringen, Carmen in der Familie aufzunehmen. Doch diese blieben der neuen Frau ihres Vaters gegenüber misstrauisch. Sie hinterfragten die Motive Carmens: Liebte sie Frank oder nur sein Geld? Wieso flirtete sie so heftig mit den Angestellten der Firma?

Frank freute sich nach einem Leben harter Arbeit auf seine Rente. Doch am 30. Oktober 2017 meldete Carmen ihren Ehemann vermisst. Zur Polizei sagte sie, sie und Frank hätten am Tag zuvor gestritten. Daraufhin sei ihr Mann hinausgestürmt und mit seinem Minivan davongefahren. Carmen gab an, dass es nicht ungewöhnlich sei, dass Frank nach einem Streit davonstürmt. Doch dass er mehr als einen ganzen Tag wegblieb, habe sie noch nicht erlebt. Sie sei auch besorgt, da Frank seine Medikamente, die er wegen verschiedener Leiden einnehmen muss, nicht mitgenommen habe. Die Polizei begann, nach dem Vermissten zu suchen und ließ sogar einige Wohnungen untersuchen, doch von Frank keine Spur.

Frank soll Pass mitgenommen haben

Am 3. November meldete sich Carmen erneut mit weiteren Informationen bei der Polizei. Sie sagte, sie habe entdeckt, dass Franks Pass fehlt. Siespekulierte, dass Frank in die Dominikanische Republik geflohen sein könnte, da er dort einst ein Grundstück besessen hatte. Die Ermittler konnten jedoch keine Hinweise darauf finden, dass er ein Flugticket gekauft oder seinen Pass benutzt hätte. 

Die Detektive durchsuchten Kontoauszüge und Finanzunterlagen und befragten alle, die mit Frank zusammengearbeitet hatte. Einer der Befragten, James (52) ein Wartungstechniker, sagte der Polizei, er habe Frank am 29. Oktober gesehen. Dieser sei aufgebracht gewesen, aber er wisse nicht warum. Kurz darauf teilte Carmen der Polizei mit, dass Frank ein Problem mit Glücksspiel habe und nach einer Pechsträhne Leute um einen Kredit gebeten habe. 

Vermisster war seit zwei Jahren in keinem Casino

Die Ermittler fragten sich, ob Frank sich von jemandem Geld geliehen hatte. Doch Nachforschungen ergaben, dass Frank seit über zwei Jahren kein Casino mehr besucht hatte. Sie begannen, Franks Leben zu rekonstruieren und untersuchten auch Carmens Bewegungen. Es stellte sich heraus, dass diese viel mehr tat, als nur zu flirten, und dass sie nicht die hingebungsvolle Frau war, wie sie schien. 

Carmen hatte Affären mit Mitarbeitern der Firma

Ein Handwerker, der für Franks Firma gearbeitet hatte, gab an, eine Affäre mit Carmen gehabt zu haben – und dass er nicht der einzige sei. Als die Ermittler tiefer vordrangen, fanden sie heraus, dass Carmen mit mehreren Handwerkern der Firma untreu geworden war.

Am 17. März 2018 entdeckte man Franks Minivan schließlich auf einem Parkplatz in Paducah, Kentucky. Als die Polizei das Fahrzeug durchsuchte, fanden sie Blutflecken – ein erschreckender Beweis dafür, dass Frank etwas Schlimmes zugestoßen sein könnte. Die Ermittler glaubten, der Wahrheit näher zu kommen. 

Schockgeständnis: Carmens Geliebter gesteht 

Fünf Monate nach Franks Verschwinden rief James D. die Polizei an und gab ein schockierendes Geständnis ab. Er sagte, Frank sei tot – und Carmen sei schuld. Er erklärte, dass Carmen ihn in der Nacht zum 29. Oktober zu sich nach Hause gerufen habe und Frank bei seiner Ankunft tot auf dem Boden lag. Sie wollte James nicht erzählen, wie Frank gestorben war, aber James sagte, er konnte Blut sehen. Carmen habe ihm gedroht, dass er nicht nur seinen Job, sondern auch sein Zuhause – ein Grundstück von Franks Firma – verlieren würde, wenn er ihr nicht helfen würde.

James sagte, die beiden hätten die Leiche zusammen in eines von Franks Miethäusern gebracht und dann den Minivan in einen anderen Bundesstaat gefahren.

Später gestand James Mord an Ehemann seiner Geliebten

Später gab James zu, dass er und Carmen am 29. Oktober beide bei Frank zu Hause waren. Er gestand, Frank erwürgt zu habe. Er sagte der Polizei, er habe Frank um den Hals gepackt und gedrückt, bis er ein Knallen hörte. Anschließend brachten die beiden Franks Leiche mit dem Minivan zu einem seiner Grundstücke. James und Carmen kehrten Monate später dorthin zurück, um die Leiche zu zerstückeln.

James und Carmen zerstückelten Franks Leiche mit Kettensäge

James sagte, sie benutzten eine Kettensäge, die Carmen ihm gegeben hatte, zusammen mit anderen Werkzeugen, um Franks Leiche zu zerschneiden. James beschrieb der Polizei, wie er Franks Arme, Beine und Kopf abgeschnitten und dann seinen Oberkörper in zwei Hälften gesägt habe. Anschließend stopften sie die Leichenteile in Müllsäcke, die sie dann in Brandfässern verbrannten.

Carmen erhob Anspruch auf Erbe - ohne Erfolg

Auf Karten zeigte James den Ermittlern, wo sie die ausgebrannten Fässer finden konnten. Als die Ermittler den Tatort besuchten, fanden sie sichtbare Spuren von Überresten, die zur weiteren Analyse an das Kriminallabor der Illinois State Police geschickt wurden. James stimmte zu, Carmen anzurufen, damit ihr Gespräch aufgezeichnet werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt wusste Carmen nicht, dass ihr Geliebter ihre Verbrechen gestanden hatte. Sie erhob tatsächlich einen Rechtsanspruch auf Franks Nachlass, was sich als erfolglos erweisen sollte. Als sie zum Verhör gebracht wurde, log sie zunächst weiter. Doch als sie erfuhr, dass James gestanden hatte, bat sie um einen Anwalt.

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sig/bos/news.de

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