09.07.2021, 11.08 Uhr

Bären-Attacke in der Nacht: Monster-Grizzly zerfleischt 65-Jährige auf Campingplatz

Ein gigantischer Grizzly hat eine 65-jährige Camperin aus ihrem Zelt gezerrt und sie regelrecht zerfleischt. Für die Frau, die sich auf einer Radtour befand, kam jede Hilfe zu spät. Das Ungetüm befindet sich noch auf der Flucht.

Ein Grizzly hat eine Camperin zerfetzt. Bild: AdobeStock / Lubos Chlubny (Symbolbild)

Es ist ein entsetzlicher Tod, den die 65-jährige Leah Lokan da sterben musste. Die sportliche Frau aus dem US-Bundesstaat Kalifornien befand sich mit ihrem Fahrrad auf einem Roadtrip, der sie in das Örtchen Ovando in Montana brachte. Die Frau kam auf dem örtlichen Campingplatz unter - und bezahlte dafür mit dem Leben.

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Giganten-Grizzly zerfleischt Radfahrerin auf Campingplatz

Nach Angaben der "Montana Fish, Wildlife and Parks"-Behörde wurde Lokan bei der zweiten Attacke eines Bären auf dem Campingplatz, auf dem sie mit zwei anderen Radfahrern übernachtete, angegriffen und tödlich verwundet. Der gigantische Grizzly habe die Frau, die in ihrem Zelt übernachtet habe, regelrecht zerfleischt.

Das fast 200 Kilogramm schwere Ungetüm sei zum ersten Mal gegen 3 Uhr morgens auf dem Campingplatz erschienen, bevor es wieder in einem nahe gelegenen Waldgebiet verschwand. Ein Überwachungsvideo von einem Geschäft in der nächstgelegenen Stadt zeigte den Bären etwa einen Block vom Campingplatz entfernt. Gegen 4.15 Uhr erhielt das Büro des Sheriffs dann einen Notruf, nachdem zwei Personen, die in der Nähe von Lokan zelteten, durch Geräusche des Angriffs geweckt wurden, erklärte Powell County Sheriff Gavin Roselles.

Tödlicher Bärenangriff: Ungetüm beißt 65-Jährige zu Tode und flieht

Die Mitcamper feuerten Bärenspray auf das Tier, um es zu verscheuchen - aber das Monster ließ zunächst nicht von Lokan ab, die tödliche Verletzungen von dem Angriff davontrug. Wie grausam! Ersthelfer und ein Rettungshubschrauber trafen am Tatort ein und versuchten, dass Leben der Frau zu retten. Aber ihre Versuche waren erfolglos. Der Grizzly blieb nach der Attacke unauffindbar. Beamte suchen weiterhin nach dem Bären, konnten ihn bislang allerdings nicht aufspüren.

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rut/fka/news.de