02.07.2021, 13.00 Uhr

1. vertikaler Penisbruch der Welt: Ungewöhnliche Penisfraktur schockt Ärzte! Brite bricht Glied vertikal

Das haben die Ärzte bisher noch nie gesehen! Ein 40-jähriger Mann aus Großbritannien brach sich seinen Penis vertikal - statt "wie üblich" horizontal. Im "British Medical Journal" schildern die Mediziner die erste bekannte Penisfraktur dieser Art.

Der Fall eines 40-Jährigen verblüffte die Ärzte in Großbritannien: Der Mann hatte den ersten bekannten vertikalen Penisbruch Bild: (Symbolbild) catinsyrup/AdobeStock

Mediziner in Großbritannien haben den ersten bekannten Fall eines vertikalen Penisbruchs verzeichnet. Das beste Stück eines 40-jährigen Mannes bog sich beim Sex gegen das Perineum seiner Partnerin (Bereich zwischen Anus und Genitalien), woraufhin sich ein drei Zentimeter langer, vertikaler Riss im Penis bildete. Der Fall wurde in einem Fallbericht im renommierten "British Medical Journal" veröffentlicht.

Penisbruch beim Sex - bei einigen Stellungen häufiger

Wie die britische "Daily Mail" auf ihrem Onlineportal berichtet, verrieten die behandelnden Ärzte nicht, bei welcher Stellung sich ihr Patient den vertikalen Bruch seines Penis zuzog. Penisfrakturen entstehen am häufigsten beim sogenannten "Doggystyle" und wenn der Mann "oben liegt". Doch auch bei der sogenannten Reiterstellung ereignen sich zuweilen Unfälle. Der Penis verfügt über keine Knochen, die im wortwörtlichen Sinne brechen können, doch wenn der Schwellkörper im erigierten Zustand gebogen wird (zum Beispiel, weil er beim Geschlechtsverkehr herausrutscht und gegen eine Widerstand prallt), kann dies zu schmerzhaften Schwellungen führen.

Penisfrakturen normalerweise horizontal statt vertikal

Im Bericht im "British Medical Journal" heißt es, dass alle zuvor bekannten Penisfrakturen horizontaler Art waren. Doch in diesem Fall spaltete es die Tunica albuginea - die Schutzschicht um den Schwellkörper, die Blut in diesen Bereich pumpt. Der Arzt schrieb, dass der Patient kein "knallendes" Geräusch vernahm, als der Bruch auftrat, was bei horizontalen Brüchen normalerweise üblich ist. Aber der Penis des Patienten schwoll nach der Verletzung allmählich an - das geschieht auch bei horizontalen Brüchen.

Patient erholte sich vollständig von ungewöhnlicher Genitalverletzung

Die Ärzte konnten die Verletzung behandeln. Sechs Monate nach der Behandlung sei der Mann vollständig genesen und wieder in der Lage, "Erektionen von der gleichen Qualität wie vor der Verletzung" zu erreichen. Die Mediziner gaben an, dass es keine lang anhaltende Krümmung des Penis oder tastbare Narbenbildung gab.

Männer in den 40ern am häufigsten von Penisfrakturen betroffen

Die Urologen verrieten außerdem, dass 88,5 Prozent der Penisfrakturen beim Sex auftreten. Im Rahmen einer 20 Jahre andauernden Studie fand man heraus, dass "Doggystyle" und der "Mann oben" die Sexstellungen sind, bei denen am häufigsten Penisbrüche passierten. Andere Ursachen für Penisbrüche seien laut der Studie Masturbation, Schlafposition und das sogenannte Taqaandan – das Verfahren des gewaltsamen Biegens des Penis, das laut dem Artikel hauptsächlich in Ländern des Nahen Ostens praktiziert wird. Am häufigsten erleiden Männer in ihren 40ern eine Penisfraktur - sie machen sieben von zehn Fällen aus.

Penisbruch beim Sex vorbeugen: Tipps und Tricks

Die Britische Vereinigung der urologischen Chirurgen (British Association of Urological Surgeons) empfiehlt, einen Penisbruch innerhalb von 24 Stunden zu operieren, um das Risiko von Langzeitproblemen wie erektiler Dysfunktion zu verringern. Eine Penisfraktur tritt auf, wenn das Glied einem starken, stumpfen Krafttrauma ausgesetzt ist, das bei heftigem Geschlechtsverkehr oder Masturbation auftreten kann. Forscher stellten fest, dass in 50 Prozent der Fälle ein grausiges "Knacken" zu hören ist. Vier von fünf Patienten verloren ihre Erektion. Männer, die einen Penisbruch erlebt haben, haben oft ihr Leben lang mit erektilen Dysfunktionen oder Schmerzen beim Sex zu kämpfen.

Sexpertin Tracey Cox rät, Penisverletzungen durch "flaches Stoßen" vorzubeugen. Auch "Schleifbewegungen" nah am Körper der Partnerin/des Partners statt Stoßbewegungen können das Risiko eines Penisbruchs minimieren, so die Expertin gegenüber der "Daily Mail".

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sig/fka/news.de

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