02.07.2021, 11.27 Uhr

Tödliches Unglück: Koch (25) stirbt in Suppentopf

Diesen Tod hat niemand kommen sehen. Im Irak stürzt ein Koch in einen gigantischen Suppentopf und stirbt. Wie es zu dem skurrilen Unfall kommen konnte? Offenbar war der junge Mann ausgerutscht und anschließend in den kochend heißen Bottich gefallen.

Im Irak stürzte ein Koch in einen kochend heißen Suppentopf. Bild: Adobe Stock/Julia Khvosch

Es ist tragisch, wenn ein Mensch auf plötzliche und unvorhergesehene Weise ums Leben kommt. Doch manchmal waren die Umstände vielleicht gar nicht so unvorhersehbar. Manchmal hätte alles verhindert werden können, wenn die betroffene Person nur eine Sache anders gemacht hätte. So ist es auch in diesem Fall, der zweifelsohne das Potenzial für einen "Darwin Award" (zeichnet die skurrilsten Todesfälle aus) hat.

Koch stirbt in gigantischem Suppentopf

Wie aktuell die britische "Daily Mail" berichtet, kam ein irakischer Koch vergangene Woche bei einem verrückten Unfall ums Leben. Dem Bericht nach starb der 25-jährige Koch, nachdem er versehentlich in einen Suppentopf gestürzt war. Dabei soll der junge Mann erhebliche Verbrennungen erlitten haben, die letztlich zu dessen Tod führten.

Issa Ismail beim Umrühren ausgerutscht

Dem Bericht nach ereignete sich der skurrile Vorfall am 15. Juni während der Vorbereitungen eines Hochzeitsbanketts. Beim Umrühren der Suppe, die sich in einem großen Bottich auf dem Boden befand, rutschte Issa Ismail, so der Name des tödlich verunglückten Kochs, plötzlich aus und fiel in das Essen. Zeugen des Unglücks zogen den dreifachen Familienvater mit schweren Verbrennungen aus dem kochend heißen Suppentopf. Ein Krankenwagen brachte den Koch schließlich ins Krankenhaus, wo er mehrere Tage um sein Leben kämpfte.

Koch erliegt schweren Verbrennungen

Mediziner versuchten alles, um das Leben des jungen Mannes zu retten. Am 21. Juni, sechs Tage nach dem schockierenden Unfall, erlag Issa Ismail seinen schweren Verbrennungen. Der tragische Tod des Kochs löste in den irakischen Medien eine Schockwelle aus. Tausende trauern auf sozialen Plattformen um den verstorbenen Koch. Etliche Menschen machten die unzureichenden Sicherheitsstandards in den Restaurants und Küchen des Landes für den Tod des Kochs verantwortlich.

Irakische Sicherheitsstandards in Küchen in der Kritik

Nach Angaben von "Gulf News" sei der tödliche Suppentopf groß genug gewesen, dass ein erwachsener Mann locker hineinfallen konnte. Es sei daher absolut unverständlich, weshalb der kochende Bottich auf dem Boden stehen musste. Nach Angaben von Zervan Hosni, einem Verwandten des Mannes, hatte Issa etwa acht Jahre lang als Küchenchef gearbeitet. "Er kochte Essen bei Hochzeitsfeiern, Trauertafeln und verschiedenen Zeremonien, und seit zwei Jahren hat er in zwei Partyhallen gearbeitet". Issa Ismail hinterlässt seine Frau, zwei Töchter und einen 6 Monate alten Sohn.

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sba/fka/news.de

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