19.05.2021, 08.13 Uhr

Donald Trump: Immobilienschwindel und Steuer-Beschiss! Ihm sitzt der Staatsanwalt im Nacken

Die Generalstaatsanwaltschaft des Staates New York macht ernst. Die Untersuchungen gegen die vermeintlichen Machenschaften der Trump-Organisation sind nun strafrechtlicher Natur. Es geht um Immobilienschwindel und Steuerhinterziehung.

Die Generalstaatsanwaltschaft des Staates New York verfolgt eine strafrechtliche Untersuchung der Trump-Geschäfte. Bild: dpa

Wie sehr können diese Ermittlungen Ex-US-Präsident Donald Trump wirklich schaden? Wie CNN und "Forbes" übereinstimmend berichten, verfolgt die Generalstaatsanwaltschaft des Staates New York nun eine strafrechtliche Untersuchung der Trump-Organisation. Sie schloss sich damit den Staatsanwälten von Manhattan in einer weitreichenden Untersuchung der Geschäfte des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump an.

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Donald Trump: Strafrechtliche Ermittlungen gegen Trump-Organisation durch Generalstaatsanwaltschaft

Nachdem bereits eine zivilrechtliche Untersuchung seit Juli 2019 läuft, hat das Büro von Generalstaatsanwältin Letitia James diese nun in eine strafrechtliche umgewandelt. Wie eine Gerichtsnotiz aus dem vergangenen Sommer laut "Forbes" zeigen soll, handelt sich dabei um die Frage, ob die Trump-Organisation den Wert verschiedener Immobilien falsch bewertet habe. Darunter soll sich auch Besitz in der Wall Street in Manhattan sowie das Seven Springs Estate in der Nähe von Westchester County befinden.

"Wir haben die Trump Organisation darüber informiert, dass unsere Ermittlungen gegen die sie nicht mehr rein zivilrechtlicher Natur sind", sagte Fabien Levy, Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft gegenüber "Forbes". "Wir ermitteln jetzt aktiv gegen die Trump Organisation in strafrechtlicher Hinsicht, zusammen mit dem Staatsanwalt von Manhattan."

Donald Trump wird persönlich nicht angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Manhattan verfolgt dem Bericht zufolge auch eine strafrechtliche Untersuchung der Trump-Organisation, die sich auf das konzentriert, was sie in Gerichtsakten als "möglicherweise umfangreiches und langwieriges kriminelles Verhalten" beschrieben hat, einschließlich Bank- und Versicherungsbetrug. Donald Trump selbst oder einer seiner Mitarbeiter ist von einer Anklage dabei persönlich nicht betroffen. Bisher wiegelte Trump die Untersuchung stets als "ungerechtfertigt und politisch motiviert" ab.

Die Untersuchungen kamen ins Rollen, nachdem Michael Cohen - Trumps ehemaliger Anwalt - vor dem Kongress ausgesagt hatte, dass Trump den Wert seines Vermögens formal manipuliert habe. Trump übertrieb sein Immobilienvermögen, um sein Ansehen bei Versicherungsgesellschaften zu verbessern. Gleichzeitig habe er andernorts zu wenig angegeben, um niedrigere Immobiliensteuern zu zahlen, behauptete Cohen im Jahr 2019. Zudem soll die Rechtmäßigkeit von Steuererleichterungen für Trump überprüft werden.

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rut/sba/news.de

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