08.04.2021, 09.44 Uhr

Corona-Impfung aktuell: Tipps und Tricks! SO kommen Sie schnell an einen Impftermin

In Großbritannien sind bald große Teile der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. Bei uns in Deutschland sieht das anders aus. Wie Sie sich hierzulande trotzdem den begehrten Impftermin sichern können, erfahren Sie hier.

Tipps und Tricks zum begehrten Vakzin: So ergattern Sie einen Impftermin Bild: (Symbolbild) escapejaja/AdobeStock

Seit Dienstag dürfen in Deutschland auch die Hausärzte impfen. Zunächst stehen den Praxen aber nur wenige Impfdosen zur Verfügung. Einige Ärzte erhalten lediglich um die 20 Impfungen für ihre Patienten. Zunächst sollen eigentlich nur jene geimpft werden, die den Impfgruppen eins und zwei zugeordnet werden. Dazu gehören neben über 70-Jährigen auch chronisch Erkrankte sowie Mitarbeiter der medizinischen Versorgung. Dennoch: Nach eigenem Ermessen darf der Hausarzt auch jüngere Menschen vorziehen, zum Beispiel, wenn eine Vorerkrankung vorliegt. Wie Sie an einen schnellen Impftermin kommen, erfahren Sie hier.

Schwangere und Pflegebedürftige dürfen zwei Mitmenschen impfen lassen

Leben Sie mit einer schwangeren Frau zusammen oder betreuen Sie eine pflegebedürftige Person? Dann können Sie von dieser für eine Impfung vorgeschlagen werden. Denn schwangere und pflegebedürftige Patienten können ihrem Hausarzt zwei Personen nennen, die unabhängig von Alter oder Vorerkrankung eine Impfung bekommen können.

Als Begleitperson von Impflingen spontan nachfragen

Begleiten Sie einen Imfpling zur Impfung, kann es sich lohnen, im Impfzentrum oder beim Arzt nachzufragen, ob Sie auch einen Pikser erhalten können. Besonders dann, wenn Sie nur wenige Jahre jünger als der Impfling sind, stehen die Chancen gut, dass man Ihnen eine Impfung gewährt. Besonders gute Aussichten haben Sie am Abend, wenn festgestellt wird, dass Impfdosen übrig sind.

Auf Randzeiten setzen - Impftermin am frühen Morgen oder Abend

Zu Randzeiten - am frühen Morgen oder am Abend - sind in Impfzentren zuweilen noch Termine frei. Versuchen Sie Ihr Glück und buchen Sie sich einen Termin über die Website oder Hotline Ihres Zentrums.

Bundesland wechseln und dort Impfung erhalten

Waren Sie bereits bei einem Arzt in einem anderen Bundesland in Behandlung, stehen die Chancen gut, dass Sie bei diesem Arzt eine Impfung erhalten können. Das gilt jedoch nicht für jedes Bundesland.

Wie "Bild" berichtet, verschickt die Kassenärztliche Vereinigung in einigen Bundesländern Newsletter, in denen sie unter anderem über Impftermine informiert. Den Newsletter zu abonnieren, könnte sich lohnen, um über neueste Impftermine Bescheid zu bekommen.

Bei Terminbuchung Landkreis wechseln

Sind die Termine in Ihrem Landkreis bereits vergeben, kann es sich lohnen, bei der Buchung einen anderen Landkreis einzugeben.

Freitagnachmittag beim Hausarzt nach Restdosis nachfragen

Wie "Bild" berichtet, stehen am Freitagnachmittag die Chancen gut, dass Sie beim Hausarzt eine Biontech-Impfung erhalten können. Da dieses Vakzin bei Kühlschranktemperaturen nur etwa fünf Tage haltbar ist, werden die meisten Ärzte den Impfstoff bis Freitagabend aufbrauchen wollen. Vielleicht ergattern Sie eine Restdosis, die sonst weggeworfen werden müsste.

Bundesländer mit besonders guten Aussichten

Der Föderalismus hat auch seine Vorteile. So gibt es in einigen Bundesländer besonders gute Aussichten, eine Impfung ergattern zu können.

In Sachsen (ab 9.4.2021) und Sachsen-Anhalt darf jeder über 60 Jahre sich mit dem Vakzin vonAstrazeneca impfen lassen. Ihren Termin können Sie online oder per Telefonhotline buchen. 

In Mecklenburg-Vorpommern veranstalten die Impfzentren Pasewalk und Greifswald am 10.04.2021 eine Sonderaktion: Jeder, der älter als 60 ist, darf sich mit dem Astrazeneca-Vakzin impfen lassen, ohne Voranmeldung.

In einem Corona-Hotspot zu leben, kann auch Vorteile haben: So vergeben einige Impfzentren in Thüringen Impftermine an alle Bewohner des Hotspots unabhängig von Alter oder Vorerkrankung. Man muss nur schnell sein. Versuchen Sie Ihr Glück auf der Terminvergabe-Webseite.

In Bayern haben Menschen in Nürnberg und Regensburg gute Aussichten auf eine Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff. Zudem soll nach der Zulassung durch die EMA der russische Impfstoff Sputnik V in Bayern produziert werden. 

In Schriesheim, Baden-Württemberg, können Sie sich von Mitarbeitern der Aktion "Schriesheim hilft" beim Buchen eines Impftermins unterstützen lassen. 

in Schwelm, Nordrhein-Westfalen, wurde ein Impf-Drive-in errichtet. Um die 450 PKW-Fahrer können hier täglich geimpft werden. Sie fahren Ihre Scheibe herunter, halten Ihren Arm heraus und lassen sich impfen. Menschen über 60 Jahre mit Termin können sich hier im Auto impfen lassen.

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sig/bua/news.de

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