18.03.2021, 14.31 Uhr

Donald Trump: Großer Wertverlust! US-Präsidentschaft kostete ihn 700 Millionen Dollar

Donald Trumps Vermögen ist ein Mysterium, um das sich viele Geschichten ranke. Vor allem, weil der ehemalige US-Präsident selbst so ein großes Geheimnis um seine Finanzen macht. Eine neue Analyse hat ergeben, dass Trump während seiner Zeit im Weißen Haus fast eine Milliarde Dollar verlor.

Donald Trumps Vermögen ist in den Jahren seiner Präsidentschaft beträchtlich geschrumpft Bild: picture alliance/dpa/AP | John Raoux

Donald Trumps Vermögen ist während seiner Zeit als US-Präsident von drei Milliarden auf 2,3 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Das berichtet das Online-Portal "Metro.co.uk" am Donnerstag. Circa 700.000 Millionen US-Dollar Verlust musste der ehemalige Präsident während seiner Zeit im Weißen Haus verbuchen.

Trumps Immobilien litten unter immensem Wertverlust

Grund für das Schrumpfen von Donald Trumps Reichtum soll neben der Corona-Pandemie auch eine Reihe von Kontroversen um den US-Amerikaner sein. Die neueste Analyse seines breiten Geschäftsnetzwerks ergab, dass der Wert seiner Immobilien sogar um fast die Hälfte gesunken sein soll. Verantwortlich für diesen Wertverlust ist die Corona-Pandemie. Der Umsatz in Trumps Resorts und Hotels in den USA und in Schottland brach zwischen 2015 und 2020 um 42 Prozent ein, mit dem Tiefpunkt von 90,8 Millionen US-Dollar im letzten Jahr.

Besonders das Trump Hotel in Washington DC erlitt seit 2019 schwere Einbußen von 26,2 Millionen US-Dollar. Versuche, das Hotel zu verkaufen, schlugen bislang stets fehl.

Wichtige Trump-Immobilien stehen leer

Das große "Trump National Doral Resort" in Miami hat ebenfalls Probleme: Seit 2015 brach das Einkommen um 57 Millionen Dollar ein. 560 Mitarbeiter mussten entlassen oder beurlaubt werden. Trump, der sich als Immobilien-Titan einen Namen gemacht hat, musste in den letzten fünf Jahren eine Wertminderung seiner Immobilien um ein Viertel auf 1,7 Milliarden erleiden.

Einige seiner wichtigsten Immobilien in Manhattan und San Francisco stehen leer, seit die Mieter ihre Mitarbeiter gebeten haben, von zu Hause aus zu arbeiten. Ruth Colp-Halber von "Wharton Property Advisers" sagte gegenüber Bloomberg: "Dies sind die Unternehmen, in denen Sie gerade nicht tätig sein möchten."

Trump Tower und Golfresorts verloren Geld

Das Flaggschiff des Präsidenten - der Trump Tower an der New Yorker Fifth Avenue - ist ebenfalls betroffen, und die Bewohner, die ihre Wohnungen zum Verkauf anbieten, haben Schwierigkeiten, ihre Luxusimmobilien loszuwerden. Früher hatte Trump seine Hauptresidenz im dreistöckigen Penthouse oben auf dem Tower, doch derzeit lebt er lieber in seinem Country-Club in Florida.

In den Golfresorts des Ex-Präsidenten sind inzwischen wieder steigende Besucherzahlen zu verzeichnen. Doch Trumps schottische Golfplätze verlieren Geld, und die "Professional Golf Association" cancelte nach den Unruhen im Kapitol die Pläne, die Meisterschaften auf Trumps Bedminster-Platz in New Jersey abzuhalten.

Trumps Produktlizenzen verloren an Wert aufgrund seines schlechten Rufs

Trump hatte seinen Namen für eine Reihe von Produkten lizenzieren lassen, darunter Parfüm, Herrenbekleidung, Kissen und sogar Hypotheken. Doch laut "Metro" sind die Einnahmen aus diesen Lizenzen eingebrochen, seit Trumps Name von der einer witzigen Figur zu einem der umstrittensten US-Präsidenten in der US-Geschichte avancierte. Auch die strafrechtlichen Verfahren und das Einfrieren seiner Konten auf Banken, die ihm einst gern Kredite gaben, haben seinem Vermögen geschadet.

Finanzanalysten sehen mögliches Comeback von Donald Trump

Finanzanalysten meinen jedoch, dass Trump ein spektakuläres Comeback erleben könnte, wenn er beschließt, ein eigenes Social-Media-Netzwerk aufzubauen oder seine Karriere als TV-Star wieder zum Leben zu erwecken. Auch eine erneute Kandidatur für das Präsidentenamt im Jahr 2024 könnten seinen Marktwert steigern. Allein seit der letzten Wahl sammelte Trump Spenden im Wert von einer Viertelmilliarde US-Dollar. Es scheint also, Trumps Geschichte sei noch nicht zu Ende geschrieben.

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sig/fka/news.de