31.01.2021, 09.13 Uhr

Märzwinter 2021 möglich: Polarwirbel-Split im Februar! Meteorologen prophezeien "Eiszeit"

Nach dem Tauwetter sinken die Temperaturen in Deutschland mittlerweile wieder in den Keller. Doch laut Meteorologen könnte der Winter spätestens im März noch einmal mit voller Härter zurückkommen. Der Grund: Der instabile Polarwirbel.

Laut Meteorologen könnte bis März noch einmal richtig kalt werden. Bild: AdobeStock / Alexander Schlecht

Sibirische Kälte in Deutschland? Meteorologen halten es für wahrscheinlich, dass ein Polarwirbel-Split für Winter-Wetter bis in den März hinein sorgen könnte. Bereits in den vergangenen Wochen strömte immer wieder Kaltluft nach Deutschland und sorgte für frostige Temperaturen. Damit könnte es auch in den kommen Wochen weitergehen.

Polarwirbel instabil! Split könnte Extrem-Winter nach Deutschland bringen

"Über Skandinavien hält sich nahezu durchweg richtig kalte Winterluft, die zum Teil auch sibirischen Ursprungs ist. Da hat es die richtige Kälte schon mal nicht allzu weit", sagt RTL-Meteorologe Björn Alexander. "Auf der anderen Seite beobachten wir in diesem Winter einen extrem instabilen Polarwirbel, der sich in den kommenden Wochen teilen dürfte. Ein lupenreiner Polarwirbel-Split von der höheren Atmosphäre bis runter an den Boden."

Jedoch sei noch nicht sicher, ob dieses Szenario wirklich so eintritt. "Grundsätzlich kommt es darauf an, wie sich das Strömungsmuster entwickelt. Hierbei gibt es bei den Vorhersagen der verschiedenen Wettercomputer durchaus milde Varianten, die von Winter bis hinein in den März nicht viel wissen wollen. Aber es gibt auch kalte bis sehr kalte Ansätze", ergänzt Alexander.

Märzwinter 2021: Kaltluft sorgt für eisige Temperaturen in Deutschland

Sowohl das Amerikanische als auch das Europäische Wettermodell zeigen für die erste Februarhälfte immer wieder Kaltluftvorstöße. Zuletzt sorgte 2013 ein Polarwirbel-Split für einen harten Wintereinbruch im März. "Am Ende es recht durchschnittlichen Winters folgte im Februar 2013 ein Polarwirbel-Split, der Folgen bis weit in den März hatte. Kein Frühlingserwachen mit Sonne und bis zu 20 Grad, sondern ein nachhaltiger Wintereinbruch. Es folgte nämlich ein März, der über drei Grad zu kalt ausfiel und Schnee und Eis bis ins Frühjahr brachte", stellt der RTL-Meteorologe fest.

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bua/news.de

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