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Horror-Mord in Florida: Nach Notenstreit! Jugendlicher (15) tötet eigene Mutter - 45 Jahre Haft

Ein Streit um die Schulnoten ihres Sohnes endete für eine Mutter in DeBary, Florida, tödlich. Ihr Sohn (15) würgte sie zu Tode und ließ ihre Leiche verschwinden. Nun wurde der Jugendliche zu 45 Jahren Haft verurteilt.

Weil er seine Mutter getötet und versucht hat, den Mord zu vertuschen, wurde ein Jugendlicher in Florida zu 45 Jahren Haft verurteilt.  Bild: (Symbolbild) fotokitas/AdobeStock

Ein Teenager wurde zu einer 45-jährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er seine Mutter aufgrund eines Streits über seine Noten getötet und ihre Leiche entsorgt hatte. Der Mord von Gregory Ramos (15) an seiner Mutter hatte sich bereits im November 2018 ereignet.

Angeklagter bekannte sich schuldig wegen Mordes an Mutter

Wie der "Daily Star" berichtet, habe sich der heute17-jährige Ramos im Dezember wegen Mordes ersten Grades vor Gericht schuldig bekannt. Er räumte auch ein, Beweise manipuliert und die Leiche missbraucht zu haben.

Gregory Ramos erwürgte Mutter und entsorgte Leiche

Der damals 15-jährige Teenager Gregory Ramos hatte seine Mutter 30 Minuten lang mit bloßen Händen gewürgt, nachdem sie sich über seine Noten gestritten hatten. Als sie tot war, legte er ihren leblosen Körper in eine Schubkarre, schob ihn nach draußen und lud ihn ins Familienauto. Das belegen Gerichtsakten.

Ramos wollte Mord vertuschen - wollte Raubüberfall vortäuschen

Anschließend bat Ramos seine Freunde, bei einem Einbruch in seinem Haus zu helfen, um es so aussehen zu lassen, als ob es einen Raub gegeben habe. Da er bei seiner Verhaftung noch ein Jugendlicher war, kann er nicht ohne Chance auf Freilassung zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden. Bei guter Führung könnte Ramos also auf Antrag eher freikommen.

Der Richter erlaubte der 84-jährigen Großmutter, Gregory während der letzten Gerichtsverhandlung aus der Nähe zu sehen. Diese sagte, sie würde immer bei ihrem Enkel sein und betete mit ihm. Seine Tanten und Onkel teilten Erinnerungen an seine Mutter und sagten dem Gericht, sie hätten das Gefühl, sie und ihren Sohn verloren zu haben.

Ramos war emotional, als seine Familienmitglieder sprachen, und er entschuldigte sich bei ihnen und fügte hinzu, dass er keine Ausreden für seine Handlungen hätte. "Aufgrund meiner Handlungen werde ich meine Mutter nie wirklich kennenlernen", sagte Ramos.

Ramos bereue Tat und entschuldigte sich bei Angehörigen

"Ich habe nicht nur meine Mutter von mir selbst gestohlen, sondern ich habe sie auch von allen anderen gestohlen. Meinem Stiefvater nahm ich seine bessere Hälfte, von meinen Tanten und Onkeln, nahm ich eine Schwester und einen lebenslangen Freund, von meiner Großmutter eine Tochter", so der Angeklagte. "Ich habe der Welt und ihnen einen irreversiblen Schaden zugefügt", fügte er hinzu. "Warum ist das passiert, warum hätte ich das tun sollen? Ich weigere mich, mich zu rechtfertigen, ich kann nur um Vergebung bitten."

Zwei Freunde ebenfalls verurteilt - Beihilfe zum Mord

Zwei seiner Freunde wurden nach Erwachsenenstrafrecht wegen Beihilfe zum Mord ersten Grades angeklagt. Sie waren nicht anwesend, als Ramos seine Mutter tötete, doch sie wurden beschuldigt, ihm bei seinem Versuch geholfen zu haben, das Verbrechen zu vertuschen.

Während einer Anhörung im Dezember sagte der stellvertretende Verteidiger des Volusia County (Florida), Matt Phillips, Ramos sei reumütig und "bedauere seine Handlungen jeden Tag".

"Er freut sich auf ein Entlassungsdatum und darauf, ein produktiver Bürger sein zu können", sagte Philips im vergangenen Monat.

Der Richter sagte während einer Anhörung am Freitag, seine 45-jährige Haftstrafe werde nach 25 Jahren erneut überprüft werden. Er erklärte jedoch, Ramos werde für den Rest seines Lebens auf Bewährung bleiben, sobald er aus dem Gefängnis entlassen wird.

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sig/bua/news.de

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