20.01.2021, 11.52 Uhr

Seltenes Wetterphänomen: Läutet DIESER Wüstenschnee das Ende der Welt ein?

Schnee in der Sahara – ein seltenes Wetterphänomen. Die weiß bedeckten Sandgipfel der Sahara sorgen aktuell für Weltuntergangsstimmung. Gläubige fürchten, dass der Schnee das Ende der Welt einläuten könnte. Was ist dran an der bizarren Theorie?

Einige Gläubige sehen in der schneebedeckten Wüstenlandschaft in der Inneren Mongolei das Ende der Welt. Bild: dpa

Ein äußerst seltenes Wetter-Phänomen versetzt die Welt aktuell in Aufruhr. In gleich zwei Wüsten-Regionen hatte es in den vergangenen Tagen Schnee gegeben. In einigen Regionen von Algerien und Saudi-Arabien färbten sich die Sandgipfel der Sahara plötzlich weiß. Schneefall und Minusgrade sind normalerweise nicht gerade typisch für diese Regionen. Biblische Gläubige schlagen nun Alarm. Sie fürchten, dass der bizarre Wüstenschnee das Ende der Welt einläuten könnte.

Seltenes Wetter-Phänomen: Läuten Schneewüsten den Weltuntergang ein?

Die Tatsache, dass die normalerweise trockenen und warmen Gegenden bereits zum vierten Mal in Folge von Schnee und Eis heimgesucht wurden, bereitet vielen Gläubigen zunehmend Sorge, berichtet aktuell der britische "Express". Ganze 37 Jahre lang hatte es zuvor keinen Schnee mehr rund um die algerische Stadt Ain Sefra gegeben. Einige Leute glauben, dass das ungewöhnliche Wetter-Phänomen ein Zeichen für den drohenden Weltuntergang sei.

Prophet Jesaja sah Schnee bereits kommen

Das Portal "Israel365 News" behauptet auf seiner Internetseite, dass der Prophet Jesaja in seiner Erklärung über das Ende der Welt häufig von blühenden Wüsten gesprochen habe. "Die trockene Wüste wird froh sein, die Wüste wird sich freuen / und wird blühen wie eine Rose", zitiert das Online-Portal aus der hebräischen Bibel Jesajas. Weiter heißt es darin: "Ich bin dabei, etwas Neues zu tun. Sogar jetzt wird es geschehen. Plötzlich wirst du es wahrnehmen. Ich werde eine Straße durch die Wüste erschaffen. Und Flüsse in der Wüste."

Schnee in der Sahara als Zeichen von Gott?

Das ungewöhnliche Auftreten von Schnee in normalerweise trockenen Klimazonen und heißen Gebieten könnte laut einigen biblischen Prophezeiungen auf die "Flüsse in der Wüste" hindeuten, die laut Propheten das Ende der Welt andeuten. Doch nicht nur vom Ende der Welt ist in Jesajas Prophezeiungen die Rede. So sah der Prophet in dem Schnee auch eine optimistischere Zukunft für die Welt. Demnach sei Schnee ein gutes Omen, das Gottes Vergebung symbolisieren soll.

Auch diese Regionen wurden 2021 von untypischem Winter-Wetter heimgesucht

Tatsächlich wurden in diesem Jahr nicht nur Algerien und Saudi-Arabien von ungewöhnlich kaltem Wetter heimgesucht. Auch viele andere Orte der Nordhalbkugel kämpfen in diesem Jahr mit untypischem Winter-Wetter. So hatten jüngst auch Gebiete in Indien, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten eine seltene Kälteexplosion erlebt. Delhi in Indien hatte das kälteste Wetter seit 119 Jahren. Eine ungewöhnliche Wetter-Lage wurde jüngst auch in Spanien beobachtet, wo ein neuer Kälte-Rekord aufgestellt wurde. Zudem erlebte das Land vor wenigen Tagen den schlimmsten Schneesturm seit 1971.

Klimawandel, nicht Gott, für Schnee in Wüsten verantwortlich

Tatsächlich soll nicht etwa Gott für die ungewöhnlichen Wetter-Phänomene verantwortlich sein. Vielmehr ist es offenbar der Klimawandel, der für die ungewöhnlich kalten Winter in einigen Regionen verantwortlich ist. Klingt ganz danach, als bleiben uns am Ende noch einige Jahre auf der Erde.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/bua/news.de