11.01.2021, 11.54 Uhr

Horror-Tierquälerei in Crewe: Im Garten entsorgt! Besitzer lassen Hund qualvoll sterben

Es ist unfassbar: Ein Paar hat seine Staffordshire Bullterrier-Hündin qualvoll sterben lassen und die Leiche einfach im Garten verbuddelt. Bei der Obduktion kam heraus, dass der Hund an einer gefährlichen Gebärmutter-Infektion litt. Die Besitzer wurden nun verurteilt.

In Crewe musste eine Staffordshire Bullterrier Hündin qualvoll sterben. (Symbolfoto) Bild: AdobeStock/ Evdoha

Hunde sind für viele Menschen mehr als nur Haustiere. Sie sind treue Freunde, die einen immer zur Seite stehen. Deshalb sorgt ein schrecklicher Hunde-Tod auch gerade in den Medien für Aufsehen. Ein herzloses Paar aus Crewe in England soll seiner Staffordshire Bullterrier-Hündin nicht geholfen haben, als sie mehrere Tage lang vor Schmerzen umkam. Wenig später starb sie qualvoll, wie der "Daily Star" am Montag berichtete.

Hunde-Misshandlung in Crewe: Paar lässt Hündin qualvoll sterben

Inspektorin Pamela Bird von der Tierrettungsorganisation RSCPA wurde im Juni 2020 zum Haus von Sharon Parry und Mark Louth geschickt. Dort entdeckte sie im Garten die 11-Jährige Hündin Mitzy, die in einem selbst ausgehoben Loch entsorgt wurde.

Tödliche Gebärmutter-Infektion: Hund starb an Pyometra

Mitzys Leiche wurde von Tiermedizinern untersucht. Sie entdeckten, dass sie an einer unbehandelten Infektion der Gebärmutter litt und schließlich an einem Kollaps starb. Bei einerPyometra, wie die Krankheit heißt, leiden Hündinnen unter starken Schmerzen, ihnen ist übel und sie sterben oft, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt wird.

Für Mitzy bedeute das den sicheren Tod, denn ihre Besitzer ließen sie nicht untersuchen. Obwohl sie sich zwei Tage vor ihrem Tod mehrmals am Tag übergeben hat. "Es gibt nie eine Entschuldigung dafür, ein Haustier nicht zur tierärztlichen Behandlung zu bringen, und in diesem Fall war es sehr offensichtlich, dass Mitzy über einen so langen Zeitraum in einem leidenden Zustand war", sagte Pamela Bird. 

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Hundebesitzer wegen Tierquälerei verurteilt

Vor Gericht gaben sie zu, Mitzy Leid zugefügt zu haben. Sie wurden verurteilt und dürfen drei Jahre keine Hunde mehr halten. Zusätzlich müssen sie Kosten von 250 Pfund und einen Opferzuschlag in Höhe von 25 Pfund zahlen. RSCPA hat bei der Durchsuchung einen Welpen bei dem Paar entdeckt und ihn in ihre Obhut genommen.

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bos/sig/news.de