08.01.2021, 09.01 Uhr

Neue Coronavirus-Variante: Studie zeigt! Biontech-Impfstoff schützt vor 16 Corona-Mutationen

Es sind gute Nachrichten im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus. Einer neuen Studie zufolge schützt der Impfstoff von Biontech vor 16 Corona-Mutationen. Erste Varianten des Virus waren in Großbritannien und Südafrika entdeckt worden.

Der Impfstoff von Biontech und Pfizer scheint auch gegen Coronavirus-Varianten zu wirken. Bild: dpa

Die Bundesländer sollen an diesem Freitag eine neue Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech erhalten. Sie sollen insgesamt knapp 668.000 Impfdosen bekommen. Die Lieferung soll direkt vom Hersteller Biontech an die 27 Anlieferzentren der Länder gehen. Den größten Anteil erhält das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 141.375 Dosen. Den kleinsten Anteil bekommt Bremen mit 4875 Dosen. In dieser Größenordnung war die Lieferung auch angekündigt worden.

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Corona-Impfstoff von Biontech schützt gegen Corona-Mutationen

Während in Sachsen eine neue Variante des Coronavirus bei einer Person aus Dresden nachgewiesen wurde, die aus Großbritannien zurückgekehrt sei, macht eine Studie zur Virus-Mutation jetzt Hoffnung. Wie die Nachrichtenagentur Reuters aktuell berichtet, scheint der Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer auch gegen die in Großbritannien und Südafrika entdeckten Coronavirus-Varianten zu wirken. Erstmals war die Corona-Mutation aus England in Deutschland an Heiligabend nachgewiesen worden.

Biontech-Impfstoff schützt gegen 16 Corona-Mutationen

Wie berichtet wird, habe einer der führenden Wissenschaftler für virale Impfstoffe bei Pfizer erklärt, dass der Impfstoff bereits auf 16 verschiedene Mutationen getestet wurde, "von denen keine wirklich signifikante Auswirkungen hatte". Gleichwohl schränkte er ein, dass dies eine mögliche 17. Mutation durchaus haben könnte. Bei den Tests von Pfizer und der medizinischen Abteilung der Universität Texas wurde den Äußerungen zufolge das Blut von Menschen untersucht, denen der Biontech-Impfstoff verabreicht wurde.

Wie es in dem Bericht heißt, habe die Untersuchung gezeigt, "dass der Impfstoff das Virus auch bei einer Veränderung am sogenannten Spike-Protein wirksam neutralisiere". Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Studie allerdings noch nicht von weiteren Fachleuten begutachtet worden.

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rut/bua/news.de/dpa