05.11.2020, 13.27 Uhr

Erweiterter Suizid in der Schweiz: Vergiftet und erstickt! 3 tote Kinder in Haus gefunden

Schreckliche Szenen in der Schweiz: Nachdem in einem Einfamilienhaus drei Kinder und ihr Vater tot gefunden wurden, gehen die Ermittler davon aus, dass der Vater seine Kinder getötet hat. Nun wurden die Kinder obduziert.

Die drei toten Kinder, die in einem Einfamilienhaus in der Schweiz gefunden wurden, sind vermutlich von ihrem Vater getötet worden, bevor er sich selbst das Leben nahm. Bild: (Symbolbild) Sinica Kover/AdobeStock

Schreckliche Szenen müssen sich in einem Einfamilienhaus in der Schweiz zugetragen haben: Drei Kinder und ihr Vater sind auf tragische Weise zu Tode gekommen. Zwei der Kinder seien vergiftet worden, das andere erstickt.

Drei tote Kinder mit totem Vater in Einfamilienhaus gefunden - Was ist passiert?

In einem Einfamilienhaus in der Schweiz sind Anfang der Woche drei Kinder gemeinsam mit ihrem Vater tot aufgefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sind alle Opfer gewaltsam ums Leben gekommen. Man ging davon aus, dass sich der Tatverdächtige unter den Opfern befinde, sagte Corina Winkler, Mediensprecherin der Kantonspolizei der Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Zum Motiv und Hergang der Tat sowie zum Alter der Toten machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Polizei sei am Montag gegen 7 Uhr informiert worden, dass in dem Einfamilienhaus in Buchs im Kanton Aargau vier tote Personen von der Mutter der Kinder entdeckt worden seien. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eröffnete eine Strafuntersuchung. 

Obduktion nach Fund von 4 Leichen: Kinder vergiftet und erstickt

Von den drei getöteten Geschwistern sind laut Obduktion zwei vergiftet worden, eines wurde erstickt. Welche Substanz verwendet worden sei, sei noch unklar, teilte die Oberstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 37-jährige Vater erst seine drei Kinder im Alter von drei, elf und 13 Jahren getötet hat. Danach nahm er sich selbst das Leben.

Ermittler gehen nicht von Affekttat des Vaters aus 

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tat nicht im Affekt begangen wurde. Es habe jedoch im Vorfeld sowohl im engeren als auch im weiteren Umfeld des 37-Jährigen keine Hinweise gegeben, die auf die Tat hätten schließen lassen, teilten die Behörden weiter mit. Das Motiv des Mannes und der Hergang der Tat seien nach wie vor nicht abschließend geklärt.

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sig/bua/news.de/dpa

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