28.10.2020, 12.24 Uhr

Coronaleugner drehen in Chicago durch: Amoklauf wegen Maskenpflicht! Verkäufer (32) abgestochen

Er wollte seine Kundinnen auf die Maskenpflicht aufmerksam machen, jetzt liegt ein Verkäufer eines Bekleidungsgeschäftes in Chicago im Krankenhaus: Ein Schwesternpaar stach 27 Mal mit einem Messer auf den 32-Jährigen ein.

Weil er sie auf die geltende Maskenpflicht aufmerksam machte, wurde ein Verkäufer in Chicago von zwei Schwestern mit einem Messer schwer verletzt (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / sanchairat

Nicht nur in Deutschland werden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verhängt, viele Länder weltweit haben sich dazu entschlossen, eine weitreichende Maskenpflicht und Hygienevorschriften zu erlassen, um der Ausbreitung von Sars-CoV-2 Einhalt zu gebieten. Auch in den USA gelten strenge Regeln, beispielsweise die Maskenpflicht in Geschäften.

Schwestern-Duo wegen Maskenpflicht in Chicago ausgerastet

Dass diese Vorschriften einigen Unverbesserlichen jedoch partout nicht passen wollen, zeigt ein aktueller Fall aus dem US-Bundesstaat Illinois. Dort wurde ein 32 Jahre alter Verkäufer in einem Bekleidungsgeschäft Opfer einer brutalen Attacke durch zwei Kundinnen. Als der Verkaufsmitarbeit die beiden Schwestern Jessica und Jayla Hill, 21 und 18 Jahre alt, dazu auffordern wollte, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen und sich die Hände zu desinfizieren, rasteten die beiden jungen Frauen aus.

Maskenverweigerer zücken Messer und stechen auf Verkäufer ein

Wie in der "Chicago Sun Times" zu lesen ist, wurden die rabiaten Schwestern handgreiflich. Die beiden weiblichen Maskenverweigerer, die keinen Mundschutz beim Shoppen tragen wollten, brachten den pflichtbewussten Verkäufer in ihre Gewalt. Während die jüngere Schwester den Mann fixierte, stach die 21-Jährige mit einem Messer auf den Verkäufer ein und verletzte ihn schwer.

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27 Messerstiche an Brust, Rücken und Armen wurden bei dem 32-Jährige in der Klinik festgestellt, wo der Mann nun seine Verletzungen auskuriert. Die beiden Aggro-Schwestern wurden festgenommen und behaupteten der Polizei gegenüber, die Messer-Attacke sei ein Akt von Selbstverteidigung gewesen. Ihre anwaltliche Vertretung gab Medienberichten zufolge an, die Schwester seien an einer bipolaren Persönlichkeitsstörung erkrankt.

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loc/news.de