16.09.2020, 11.49 Uhr

La Nina 2020 aktuell: Achtung, Wetter-Monster! Die Folgen für Deutschland sind verheerend

Aktuell verwöhnt Petrus Deutschland mit herrlichem Spätsommerwetter. Allerdings könnte es damit bald vorbei sein. Laut Meteorologen deuten erste Anzeichen daraufhin, dass La Niña in diesem Herbst und Winter zuschlagen könnte. Die Folgen des Wetterphänomens könnten bis nach Europa zu spüren sein.

Meteorologen fürchten das Wetterphänomen La Niña. Bild: AdobeStock / nikonomad

Laut Meteorologen des US-amerikanischen Wetterdienstes NOAA könnte das Wetterphänomen La Niña in diesem Herbst und Winter zuschlagen. Seit einiger Zeit sind erste Anzeichen bereits sichtbar. Nun wird es offenbar immer deutlicher. Die Folgen könnten, analogzum bekannteren El-Niño-Phänomen, bis nach Europa zu spüren sein. Welche eiskalte Überraschung kommt da vielleicht bald schon auf uns zu?

La Niña im Herbst und Winter 2020: Meteorologen fürchten kaltes Wetter-Phänomen

Die Klimaanomalie La Niña ist das Gegenstück zum El-Niño-Phänomen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt, kühlen sich bei dieser "Kalten Episode" die oberen Wasserschichten des tropischen Ostpazifiks anomal stark ab. Dadurch verstärken sich nicht nur die tropischen Passat-Ostwinde. Während in Südostasien sowie Australien schwere Unwetter mit sintflutartigen Starkregenfällen drohen, könnte es in Südamerika extreme Trockenheit geben.

Tropenstürme, Hitze-Horror und extremer Starkregen: DAS sind die La-Niña-Folgen

Doch auch auf das Wetter auf der Nordhalbkugel nimmt La Niña Einfluss. Wie "wetter.net" schreibt, könnte das Wetterphänomen nicht nur für deutlich kühlere Temperaturen in Alaska und dem Mittleren Westen der USA sorgen, sondern auch für deutlich mehr Niederschläge im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Laut Meteorologen soll es zwischen Kalifornien und Florida durch La Niña hingegen deutlich trockener und wärmer werden. Laut NOAA könnte das Phänomen außerdem Tropenstürme auf dem Atlantik verstärken.

La Niña beeinflusst jedoch nicht nur das Wetter in den USA. Auch Auswirkungen auf Europa sind möglich. Meteorologen befürchten, dass vermehrt ehemalige Hurrikane als Sturmtiefs oder sogar als Orkane auf Europa zusteuern könnten.

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Hoch Leiki heizt Europa auf! Heißes Spätsommerwetter in Deutschland

Aktuell sorgen Hoch Leiki und Manfred für heißes Spätsommer-Wetter in Deutschland. Die Hochdruckgebiete sorgen nicht nur für warme Temperaturen, sondern auch für traumhaften Sonnenschein.Bei mancherorts fast 35 Grad haben viele Menschen einen richtig sommerlichen Septembertag genießen können. In Trier war es am Dienstag (15.09.2020) mit 34,8 Grad nach vorläufigen Erkenntnissen am wärmsten, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Abend sagte. In Heinsberg bei Köln registrierte der DWD 34,6 Grad. In Tönisvorst am Niederrhein und Weilerswist im Südwesten von Nordrhein-Westfalen wurden jeweils 34,3 Grad gemessen.

Dass es Mitte September noch so heiß sei, komme zwar nicht jedes Jahr vor, sei aber auch nicht ganz ungewöhnlich, sagte der DWD-Experte. Auch im Oktober seien in einigen Jahren schon mehr als 30 Grad gemessen worden.

Im Laufe des Mittwochs sollen jedoch erste Wolken aufziehen, aber es soll heiß bleiben. Die Wolken bringen nach Einschätzung der Meteorologen nämlich nicht den vielerorts dringend benötigten Regen. Lediglich im Bergland könne es Schauer geben, im Süden eventuell Gewitter. Allmählich mache sich Mittwoch über Deutschland kühlere Meeresluft breit, die die heiße Spätsommerphase verdrängt. Für Donnerstag rechnet der DWD nur noch mit Temperaturen zwischen 16 und 25 Grad. Wir dürfen gespannt bleiben, wie sich das Herbstwetter hierzulande weiter entwickeln wird.

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bua/fka/news.de/dpa

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