23.09.2020, 14.20 Uhr

Nach Horror-Unfall auf der Autobahn A5: Happy End für Lea! Löwen-Baby zieht nach Spanien um

Bei den Rettungsarbeiten nach einem Autounfall auf der A5 staunten Helfer nicht schlecht: Ein kleines Löwenbaby wurde aus einem Kleintransporter geborgen. Das Löwenmädchen namens Lea darf nun nach Spanien umziehen.

Nach einem Unfall auf der Autobahn A5 ist ein Löwenjunges aus einem Fahrzeug befreit worden. Bild: Julian Buchner / Einsatz-Report24 / picture alliance / dpa

Nach einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn 5 in Baden-Württemberg mit vier Verletzten haben Polizeibeamte aus einem der beteiligten Fahrzeuge ein Löwenjunges geborgen. Der Unfall hatte sich am Dienstagmorgen südlich von Heidelberg zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Kreuz Walldorf ereignet.

Löwen-Baby auf der Autobahn: Raubkatze unverletzt nach Crash auf A5 geborgen

Nach ersten Ermittlungen erkannte der Fahrer eines Kleintransporters den stockenden Verkehr an einer Baustelle zu spät und fuhr auf einen Lastwagen auf. Der Wagen des Unfallverursachers geriet dabei ins Schleudern und stieß mit einem neben ihm fahrenden Kleinbus mit Anhänger zusammen. In dem Anhänger befand sich das Tier, das unverletzt blieb. Es war zunächst unklar, ob der Löwe legal transportiert wurde. Er wurde der Tiernotrettung übergeben.

Im dem Kleinlastwagen sowie in dem Kleintransporter wurden die insgesamt vier Menschen eingeklemmt. Unklar war, wie schwer die Menschen verletzt sind. Die Autobahn war mehrere Stunden in beide Richtungen vollständig gesperrt.

Bye, bye Lea - Weißes Löwenbaby kommt nach Spanien

Das weiße Löwenbaby, das nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn 5 gefunden wurde, soll in Spanien leben. Das Tier solle in Barcelona in einer zooähnlichen Einrichtung untergebracht werden, teilte die Kreisverwaltung in Landau am Mittwoch mit. Es stehe noch die Zustimmung der Behörden vor Ort aus.

Polizisten hatten das Löwenbaby nach einem Auffahrunfall Anfang September auf der A5 zwischen Mannheim und Karlsruhe in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Bei dem Unfall entkam zudem ein Nashornvogel, der zwei Tage später eingefangen wurde. Die Löwin und der Vogel kamen in einem Reptilienzoo in Landau unter. Die Pfleger gaben dem Raubtier den Namen Lea.

Der Transport von Lea war dem Karlsruher Landratsamt zufolge legal. Die Besitzerin aus der Slowakei verfügt über eine Genehmigung zur Züchtung von Raubtieren. Zum Zeitpunkt des Transports war Lea aber einige Tage zu jung. Zudem fehlten wichtige Dokumente. Die Züchterin muss mit einem Bußgeld rechnen.

"Quietschfidel": Weißes Löwenbaby Lea kommt in Landau unter

Das bei einem Transporterunfall auf der Autobahn 5 gerettete weiße Löwenbaby ist in einem Reptilienzoo in Landau (Rheinland-Pfalz) untergekommen. "Das Tier ist quietschfidel", sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Reptiliums, Dominik Bischoff, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Nach seiner Ankunft am Dienstag habe das rund sieben Wochen alte Weibchen erstmal zur Ruhe kommen müssen. "In der Nacht hat es dann schon angefangen, Milch zu trinken und ein bisschen Hackfleisch zu fressen." Man habe ihr den Namen Lea gegeben, sagte Bischoff.

Die kleine Löwin war am Dienstag nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn 5 mit vier Verletzten südlich von Heidelberg in einem Anhänger eines Kleinbusses in einer Box entdeckt worden. Sie war unverletzt geblieben. Weiße Löwen sind sehr selten.

Geretteter Mini-Löwe erfreut sich bester Gesundheit

Lea sei von einem Tierarzt durchgecheckt worden, erklärte Bischoff. "Man kann innere Verletzungen ausschließen." Die Löwin sei in Quarantäne untergebracht und werde rund um die Uhr betreut. "Es geht ihr sehr gut." Laut Unterlagen komme das Tier wohl aus der Slowakei. Ob es sich um einen legalen oder illegalen Transport handelte, sei noch unklar, sagte Bischoff. Die Unterlagen seien auf den ersten Blick in Ordnung.

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Nach Unfall auf A5 mit Löwenbaby: Entflogener Hornvogel eingefangen

Der Vogel, der zusammen mit einem Löwenbaby bei einem Auffahrunfall entdeckt wurde und dann davon flog, ist eineinhalb Tage später eingefangen worden. In der Nacht zum Donnerstag wurde das Tier in einem einige Kilometer entfernten Wald in Baden-Württemberg entdeckt, wie ein Sprecher der Berufstierrettung mitteilte. Mithilfe der sogenannten Wassertechnik seien die Flügel des Vogels mit Wasser benetzt worden, so dass er kurzfristig nicht mehr fliegen konnte, hieß es in einem Beitrag auf einer sozialen Plattform der Berufstierrettung. Ob das Tier verletzt war, war zunächst nicht bekannt.

Unfall mit Löwenbaby auf A5 - Tiertransport war legal

Der Transport eines Löwenbabys, das vor einer Woche bei einem Unfall gefunden wurde, ist nach Einschätzung des Karlsruher Landratsamts grundsätzlich legal gewesen. Die Besitzerin aus der Slowakei verfügt über eine Genehmigung zur Züchtung von Raubtieren, wie die Behörde am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Das Tier war zum Zeitpunkt des Transports aber einige Tage zu jung. Es hätte erst mit acht Wochen von der Mutter getrennt werden dürfen. Außerdem fehlen den Angaben nach wichtige Dokumente. Die Züchterin müsse daher mit einem Bußgeld rechnen. Die Höhe sei bislang unklar.

Polizisten hatten das Löwenjunge nach einem Auffahrunfall in der vergangenen Woche auf der Autobahn 5 bei Kronau (Kreis Karlsruhe) in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Bei dem Unfall entkam zudem ein Nashornvogel. Das Tier wurde zwei Tage später entdeckt und eingefangen. Das Löwenbaby und der Nashornvogel wurden in einem Reptilienzoo im rheinland-pfälzischen Landau untergebracht. Dort wurde dem Raubtier der Name "Lea" gegeben.

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loc/news.de/dpa

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